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Povidlon verschwindet blitzschnell vom Blech: Die Kombination aus Powidl, Quarkcreme und Brandteig ist unschlagbar

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Povidlon: luxuriöse Schnitten aus Brandteig mit Quark und Zwetschgenpowidl

Wenn Sie Lust auf ein ehrliches, nostalgisches und absolut unvergessliches Dessert haben, das geschmacklich an die besten Stücke aus einer erstklassigen Konditorei erinnert, reichen gewöhnliche Blechkuchen einfach nicht aus. Vergessen Sie langweilige Kuchen – dieser hausgemachte Povidlon aus dünnem Brandteig, großzügigen Schichten aus Zwetschgenpowidl mit Rum, einer reichhaltigen Quarkcreme mit Sahne und einem vorgeschnittenen oberen Teigboden ist absolute Spitzenklasse und verschwindet vom Tisch im Handumdrehen.

Das Geheimnis des Erfolgs liegt im perfekten Brandteig, der Verwendung von Quark in Blockform (aus Alufolie) und dem cleveren Vorkarieren der oberen Teigschicht, wodurch die Creme beim Servieren nicht herausläuft.

Was wir für 2 große Bleche (ca. 38 x 25 cm) brauchen:

Für den Brandteig:

  • Wasser: 500 ml
  • Weizenmehl (glatt): 200 g
  • Fett (Butter oder Margarine): 100 g
  • Eier: 5 Stück (mittelgroß)
  • Prise Salz: für den Geschmacksausgleich

Für die reichhaltige Quarkcreme:

  • Pflanzensahne: 750 ml (hält die Form und Stabilität der Schnitten besser)
  • Halbfetter Quark: 750 g (ausschließlich als Block/aus Alufolie, nicht aus dem Becher)
  • Vanillezucker: 3 Päckchen

Für das Fertigstellen und Servieren:

  • Zwetschgenpowidl: 1 Glas (wenn zu fest, mit etwas Rum oder Wasser glatt rühren)
  • Puderzucker: zum abschließenden Bestäuben

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Zubereitung des Brandteigs: Wasser in einen breiten Topf geben, Fett und eine Prise Salz hinzufügen. Zum Kochen bringen. Sobald das Fett vollständig geschmolzen ist, das gesamte Mehl auf einmal einrühren. Die Masse kräftig und zügig rühren und bei mittlerer Hitze „abbrennen“, bis der Teig vollkommen glatt ist, sich vom Topfrand löst und am Topfboden ein feiner weißer Belag entsteht (dauert etwa 3 Minuten). Die entstandene Teigkugel in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.

2. Eier einarbeiten und auf dem Blech backen: Die Eier einzeln nach und nach in den lauwarmen Teig einrühren – immer erst das vorherige Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazugegeben wird. Zwei Backbleche gründlich einfetten. Den Teig halbieren und mit einer Palette oder einem Messer jeweils dünn und gleichmäßig auf die Bleche streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa 10 bis 15 Minuten goldbraun backen. Wichtiger Hinweis: Während des Backens auf keinen Fall die Ofentür öffnen, sonst fällt der Brandteig zusammen!

3. Zubereitung der samtigen Quarkcreme: Die gekühlte Sahne in einer sauberen Schüssel steif schlagen. Vanillezucker hinzufügen und nach und nach den Quark in Blockform unterrühren. Es entsteht eine unglaublich feste, luftige und samtige Creme, die ihre Form behält.

4. Zusammensetzen des Povidlon: Die erste gebackene und vollständig abgekühlte Brandteigplatte mit einer gleichmäßigen Schicht duftendem Zwetschgenpowidl bestreichen. Darauf die gesamte vorbereitete Quarkcreme gleichmäßig verteilen. Die zweite Teigplatte auf einem Brett vorsichtig in saubere Quadrate vorschneiden (je nach gewünschter Portionsgröße) und diese dann dicht an dicht auf die Quarkschicht legen.

5. Kühlen und Servieren: Den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestäuben und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Dadurch, dass die obere Teigplatte bereits in Portionen vorgeschnitten ist, wird die Creme beim Schneiden und Servieren nicht gequetscht oder herausgedrückt.

Praktische Küchentipps für das beste Ergebnis:

  • Powidl mit Rum verfeinern: Ist der Powidl zu fest zum Streichen, erwärmen Sie ihn vorsichtig mit etwas Rum oder Wasser in einem kleinen Topf – so lässt er sich wunderbar verteilen und gibt dem Dessert das gewisse Etwas.
  • Ausschließlich Quark in Blockform: Verwenden Sie Quark aus Alufolie (Block), nicht aus dem Becher. Becherquark enthält zu viel Molke und Wasser, wodurch die Creme nicht fest wird.
  • Heißer Ofen zu Beginn: Brandteig benötigt gleich zu Beginn eine hohe Temperatur. Heizen Sie den Ofen gründlich auf 200 °C vor, damit der Teig schnell „aufgeht“ und die typische Struktur bekommt.
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