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Zarter Butterkuchen mit Quark, Heidelbeeren und klassischer Streusel

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Butterkuchen mit Quark und Heidelbeeren – hausgemachter Blechkuchen

Suchen Sie nach einem perfekten Wochenendkuchen, der das ganze Haus mit seinem Duft erfüllt und vom Blech im Nu verschwindet? Dieser Butterkuchen mit Quark und Heidelbeeren ist ein echter Volltreffer. Er vereint einen unglaublich zarten Butterteig, eine reichhaltige, cremige Füllung aus drei Sorten Quark und süß-säuerliche Heidelbeeren, die unter einer knusprigen, hausgemachten Streuseldecke versteckt sind.

Das Rezept nutzt einen genialen Bäckertrick – die Kombination aus cremigem Quark im Becher und festem Quark im Block. Dadurch wird die Füllung samtig und glatt, bleibt aber dennoch fest genug, sodass sie beim Anschneiden nicht ausläuft. Außerdem sparen Sie sich das Ausrollen des Teigs, indem Sie ihn einfach auf das Blech reiben. Lassen Sie uns dieses zarte Vergnügen Schritt für Schritt backen.


ParameterWert
Zubereitungszeit20 Minuten (+ 1 Stunde Kühlzeit im Kühlschrank)
Backzeitca. 45 Minuten bei 180 °C
SchwierigkeitsgradEinfach
BackblechgrößeKlassisches großes Blech (ca. 30 × 40 cm)
Příprava tvarohové náplně s borůvkami.
Zubereitung der Quarkfüllung mit Heidelbeeren.

Zutaten, die wir benötigen

Für den zarten Butterteig:

  • 250 g Butter: (1 ganzes Stück) Kalt und in Würfel geschnitten.
  • 450 g Weizenmehl (Type 405): Gesiebt.
  • 100 g Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker: Für eine feine Süße.
  • 1 ganzes Ei
  • 1 kleiner Becher Naturjoghurt (ca. 150 g): Macht den Teig geschmeidig und verhindert, dass er zu bröselig wird.
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die stabile Quarkfüllung:

  • 2 Becher Sahnequark + 1 Quark im Block: Die perfekte Mischung für eine cremige und dennoch feste Konsistenz.
  • 2 ganze Eier: Damit die Füllung beim Backen fest wird.
  • 1 Päckchen Vanillezucker + Puderzucker: Nach Geschmack.
  • Zitronenschale: Abgerieben von einer halben Zitrone für ein frisches Aroma.
  • 2 TL Speisestärke: Bindet überschüssige Feuchtigkeit aus dem Quark.

Für das Topping und die Streusel:

  • Heidelbeeren: Frisch aus dem Wald oder Garten, alternativ tiefgekühlt.
  • Klassische Streusel: Nach Gefühl aus Weizenmehl (Type 550), Butter und Puderzucker mit den Fingern verknetet.
💡
Tip: Mein bewährter Tipp zur Erleichterung der Arbeit: Zartes Mürbeteig reißt morgens gerne und lässt sich schlecht auf das Blech übertragen. Wählen Sie eine einfachere und geniale Methode: Den ruhenden und gekühlten Teig einfach auf einer groben Reibe gleichmäßig direkt auf das Blech reiben und dann nur mit den Fingern sanft andrücken und in kleine Ränder ziehen. Es ist schnell und ohne Nerven wegen des gerissenen Teigs.

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Teig herstellen und ruhen lassen

Sieben Sie das Mehl mit dem Backpulver sowie dem Puder- und Vanillezucker in eine große Schüssel oder auf die Arbeitsfläche. Geben Sie die kalte, gewürfelte Butter, das Ei und den Joghurt dazu. Verkneten Sie alles zügig mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Falls der Teig klebt, leicht mit Mehl bestäuben. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Butter wieder fest wird.

2. Boden auf dem Blech vorbereiten

Bereiten Sie ein klassisches großes Backblech (ca. 30 × 40 cm) vor. Sie müssen es weder einfetten noch mit Backpapier auslegen, da der Teig genug Butter enthält und nicht anhaftet. Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Sie können ihn entweder ausrollen oder direkt auf das Blech grob reiben und mit den Fingern gleichmäßig am Boden und an den Rändern (ca. 1 cm hoch) verteilen. Den Boden anschließend mit einer Gabel gründlich einstechen, damit beim Backen keine Blasen entstehen.

3. Quarkfüllung aufschlagen

Vermengen Sie in einer Schüssel die beiden Becher Quark und den Quark im Block. Fügen Sie die Eier, Vanillezucker, Puderzucker nach Geschmack, die abgeriebene Zitronenschale und die Speisestärke hinzu. Alles mit einem Schneebesen oder Handrührgerät zu einer glatten, luftigen Creme verrühren. Die Füllung gleichmäßig mit einem Teigschaber auf dem vorbereiteten Teig verteilen.

4. Heidelbeeren, Streusel und Backen

Verteilen Sie reichlich frische oder tiefgekühlte Heidelbeeren auf der Quarkschicht. Bereiten Sie in einer kleinen Schüssel aus Weizenmehl, Butter und Puderzucker mit den Fingern klassische Streusel zu und streuen Sie diese gleichmäßig über den Kuchen. Das Blech in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen geben und ca. 45 Minuten backen, bis die Ränder und die Streusel goldbraun sind.

5. Abkühlen lassen und servieren

Nehmen Sie den gebackenen Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn vor dem Schneiden vollständig auskühlen. Die Quarkfüllung ist direkt nach dem Backen noch leicht weich, wird aber nach dem Abkühlen bei Zimmertemperatur (oder im Kühlschrank) schön fest und lässt sich sauber in Stücke schneiden.

Butterkuchen mit Quark und Heidelbeeren – hausgemachter Blechkuchen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Was tun, wenn ich ein Stück Teig übrig habe?
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Der Teig stammt aus einem Rezept für einen Streuselkuchen, sodass er auf dem Blech etwas mehr sein kann, wenn Sie einen dünneren Boden mögen. Wenn Sie den Boden nicht zu hoch haben möchten, schneiden Sie einfach ein Stück Teig ab, formen Sie kleine Plätzchen oder Kekse auf einem anderen Blech und backen Sie sie für die Kinder – sie sind wunderbar zart und buttrig.

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Kann ich gefrorene Heidelbeeren direkt aus dem Gefrierschrank verwenden?
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Ja, gefrorene Heidelbeeren müssen Sie nicht vorher auftauen. Streuen Sie sie direkt im gefrorenen Zustand auf die Quarkschicht. Sie können sie vorher aber leicht in einer Schüssel mit einem Teelöffel Solamyl oder glattem Mehl vermischen, um zu verhindern, dass die Heidelbeeren beim Auftauen im Ofen den Quark zu sehr färben oder aufweichen.

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Warum wird weißer Joghurt in den Mürbeteig gegeben?
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Klassischer Mürbeteig ist oft trockener und bröckelt beim Ausrollen stark. Die Zugabe von etwas weißem Joghurt oder Kefir verleiht dem Teig die nötige Elastizität, der Teig wird geschmeidiger, lässt sich hervorragend verarbeiten und behält nach dem Backen seine Zartheit, ohne hart zu werden.


Der zarte Butterkuchen mit Quark und Heidelbeeren beweist, dass ehrliche Zutaten wie Butter und Quark auf dem Blech den besten hausgemachten Kuchen zaubern. Guten Appetit!

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