
Gewöhnliche Äste, Zweige und andere Naturmaterialien lassen sich in beeindruckende Dekorationen verwandeln, die Wände, Türen und Regale gemütlicher machen. Die folgenden zwanzig Inspirationen zeigen, wie Sie aus leicht verfügbarem Naturmaterial Tiere, Hängedekorationen, Kränze und praktische Accessoires im angenehmen rustikalen Stil gestalten können.
Was du brauchst
- gerade und verzweigte Äste in unterschiedlichen Längen und Stärken
- dickere Zweige und Holzscheiben je nach gewähltem Projekt
- natürliche Schnur zum Verbinden und Aufhängen
- Tannenzapfen, Eicheln, getrocknete Blätter, Rinde und weitere Naturmaterialien
- Gartenschere oder kleine Säge zum Zuschneiden der Zweige
- geeignete Mittel zur sicheren Befestigung der einzelnen Teile
1. Eule aus kurzen Ästen: Bereite eine Basis in Form eines Eulenkörpers vor und bedecke sie nach und nach mit kurzen Zweigstücken. Längere Äste an den Seiten bilden die Flügel, runde Holzteile dienen als Augen und einige Zweige oben betonen die typischen Federohren. Zum Schluss befestige eine Schnur zum Aufhängen.

2. Rustikaler Bär: Lege die Äste waagerecht in die Umrisse von Kopf und Körper. Ohren, Pfoten und Schnauze gestaltest du aus runden Holzscheiben, das Gesicht ergänzt du mit kleinen dunklen Details. Um den Hals kannst du eine einfache Schleife aus Naturgarn binden.

3. Igel mit strahlenförmigen Stacheln: Ergänze eine ovale Holzgrundlage mit Gesicht, Ohren und Pfoten. Kurze Zweige werden rundherum so verteilt, dass sie nach außen zeigen und die dichten Igelstacheln nachahmen. Achte auf eine gleichmäßige Anordnung, damit die Dekoration ausgewogen wirkt.

4. Fuchskopf für die Wand: Aus längeren und kürzeren Ästen setzt du einen rundlichen Kopf mit markanten spitzen Ohren zusammen. Die Zweige werden fächerförmig von der Mitte zu den Rändern gelegt, sodass eine Fellstruktur entsteht. Die Mitte ergänzt du mit Augen, einer runden Schnauze und feinen Schnurrhaaren.

5. Häschen mit langen Ohren: Senkrecht gelegte Äste werden zu einem ovalen Gesicht verbunden. Aus größeren Stücken Rinde oder Holz entstehen hohe Ohren, die du mit dünnen Zweigen umrahmst. Wangen, Nase und Schnurrhaare platzierst du in der Mitte, und oben bringst du eine Aufhängeschnur an.

6. Hirschkopf: Lege die Äste zu einer länglichen Form, die sich nach unten verjüngt. An den Seiten befestigst du Ohren aus Holzscheiben und darüber natürlich verzweigte Äste als Geweih. Das Gesicht vollendest du mit Augen und einer markanten Schnauze.

7. Stehendes Eichhörnchen: Der Körper des Eichhörnchens entsteht durch das Schichten kurzer Zweige um eine stabile Basis. Der auffälligste Teil ist der gebogene Schwanz, den du aus gebogenen Ästen in mehreren aufeinanderfolgenden Bögen legst. In die Vorderpfoten kannst du eine Eichel als kleines Naturdetail legen.

8. Runde Katzendekoration: Ordne waagerechte Zweige zu einem runden Kopf und füge oben zwei dreieckige Ohren hinzu. Die Augen können aus runden, farbigen Elementen bestehen, während die Schnauze aus einem kleinen Holzstück gestaltet wird. Einige dünne Zweige an den Seiten ersetzen die Schnurrhaare.

9. Vogelfamilie auf dem Ast: Wähle einen stabilen Ast als Sitzstange und hänge ihn an zwei lange Schnüre auf. Die Vogelkörper bestehen aus kurzen Ästen, die Köpfe aus runden Holzscheiben, ergänzt mit Schnäbeln, Schwänzen und Beinen. Platziere die Vögel so, dass die gesamte Dekoration ausgewogen bleibt.

10. Herz aus Zweigen: Kürzere, gerade Äste werden in mehreren Schichten in die Form eines Herzens gelegt. Die einzelnen Reihen können sich leicht überlappen, wodurch eine vollere und stabilere Dekoration entsteht. Den unteren Teil verzierst du mit einer Schnurschleife, einem Tannenzapfen, einer Eichel und getrockneten Pflanzen.

11. Einfache Hängestern: Fünf ähnlich dicke Zweige werden zu einem Stern gelegt. Alle Kreuzungspunkte werden fest mit Naturgarn umwickelt. Eine Spitze erhält eine Schlaufe, und an der Seite kannst du einen kleinen Bund getrockneter Gräser anbringen.

12. Tischbäumchen: Befestige einen senkrechten Ast in einem runden Holzsockel. Daran bindest du quer Zweige von unten nach oben, von den längsten zu den kürzesten, sodass die Silhouette eines Baumes entsteht. Ergänze die Dekoration mit einigen Tannenzapfen und binde oben eine einfache Schleife.

13. Vase mit Ästen verkleidet: Stelle kurze Zweige senkrecht um ein passendes Gefäß, sodass sie die Außenfläche bedecken. Das Ganze wird mehrmals mit Schnur am oberen und unteren Rand umwickelt. Die fertige Vase kannst du mit Trockenblumen, Gräsern oder Zweigen füllen.

14. Laterne mit Holzverkleidung: Umgebe ein Glasgefäß rundherum mit senkrechten Ästen und forme oben einen Griff aus Schnur. Die Zweige bleiben in ihren natürlichen Formen, damit das Licht zwischen ihnen hindurchscheinen kann. Verwende im Inneren nur eine sichere Lichtquelle, die für das Gefäß geeignet ist, und lasse sie nie unbeaufsichtigt.

15. Rahmen mit gepresstem Farn: Um ein einfaches Bild legst du einen Rahmen aus mehreren Schichten kürzerer Zweige. Die Ecken werden sorgfältig mit Schnur umwickelt, die gleichzeitig die Verbindungen verdeckt. Im Inneren kommt ein gepresstes Farnblatt oder ein anderes getrocknetes botanisches Motiv besonders zur Geltung.

16. Natürlicher Türkranz: Dünne, biegsame Zweige werden zu einem Kreis gewunden und nach und nach weitere Schichten hinzugefügt. An mehreren Stellen werden sie mit Schnur fixiert, damit der Kranz seine Form behält. In den unteren Bereich steckst du getrocknete Eichenblätter und fügst einige Eicheln hinzu.

17. Kürbis aus gebogenen Zweigen: Mehrere ähnlich lange, gebogene Ruten werden oben und unten verbunden, sodass gerundete Kürbisrippen entstehen. In die Mitte oben kommt ein kurzer, dickerer Ast als Stiel. Die Dekoration wird mit einem getrockneten Blatt und einer gedrehten Ranke vollendet.

18. Dekorativer Leiter: Zwei lange, gerade Äste werden parallel gelegt und mit kürzeren Sprossen verbunden. Jede Verbindung wird fest mit Schnur umwickelt. An die fertige Leiter kannst du einen Bund getrockneter Kräuter oder ein kleines, leichtes Körbchen mit Naturmaterialien hängen.

19. Hängendes Herbst-Mobile: Als obere tragende Basis dient ein verzweigter Ast, der an einer stabilen Schnur aufgehängt wird. Nach unten bindest du mehrere unterschiedlich lange Fäden und fädelst darauf Tannenzapfen, Eicheln, Blätter, kleine Äste und Sterne aus Rinde auf. Die Abstände werden so angepasst, dass sich die Anhänger frei bewegen können.

20. Baum des Lebens: Zuerst formst du einen runden Rahmen aus dünnen Zweigen und fixierst ihn mehrmals mit Schnur. In die Mitte legst du einen verzweigten Ast, der Stamm und Krone des Baumes darstellt. Der untere Teil des Stammes wird fest zusammengebunden, feine Zweige werden an der oberen und seitlichen Rahmenkante befestigt.

Tipp zum Schluss
Reinige die Zweige vor dem Basteln, lasse sie gut trocknen und entferne lose Rinde oder scharfe Kanten. Überprüfe beim Aufhängen immer die Stabilität der Verbindungen und das Gewicht der fertigen Dekoration. Das schönste Ergebnis erzielst du, wenn du die natürlichen Unregelmäßigkeiten des Holzes beibehältst und nur wenige Arten von Naturmaterialien kombinierst.




















