
Gewöhnliche Zweige und biegsames Weidenholz können als Grundlage für beeindruckende Dekorationen im Haus, auf der Terrasse oder an der Eingangstür dienen. Die folgenden 20 Inspirationen zeigen, wie Sie ihre natürliche Schönheit mit Zapfen, getrockneten Blumen, Blättern oder Lichterketten kombinieren und so eine gemütliche Dekoration im rustikalen Stil schaffen.
Was du brauchst
- biegsame Weidenruten und gerade, trockene Zweige,
- Schnur oder anderes geeignetes Bindematerial,
- Tannenzapfen, getrocknete Blätter, Früchte, Moos und getrocknete Blumen,
- Schere oder Zange zum Kürzen der Zweige,
- je nach Idee ein Gefäß, eine Lichterkette, ein Glaswindlicht oder einen Spiegel.
Reinige die Zweige vor dem Basteln und sortiere alle faulen oder stark beschädigten Stücke aus. Biegsame Ruten lassen sich leichter formen, während feste Äste sich gut für Konstruktionen und kleine Hängedekorationen eignen.
1. Kranz für die Eingangstür: Forme aus längeren Weidenruten einen Kreis und flechte die einzelnen Schichten nacheinander ineinander. Den unteren Bereich schmücke mit Zapfen, getrockneten Blumen und kleinen Zweigen. Zum Schluss eine auffällige Stoffschleife anbringen. Die Dekoration sollte nur auf einer Seite konzentriert sein, damit die Struktur des Weidenkranzes zur Geltung kommt.

2. Leuchtende Weidenkugeln: Drehe biegsame Zweige ineinander zu einer Kugel und befestige sie an mehreren Stellen unauffällig. Lege eine Lichterkette hinein, die für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet ist. Mehrere Kugeln in unterschiedlichen Größen ergeben eine eindrucksvolle Deko für Terrasse oder Eingangsbereich.

3. Herbstliche Weidenkürbisse: Bereite eine runde Basis vor und führe darüber gebogene Weidenruten, die sich oben treffen. Die Verbindungen mit Schnur umwickeln und in die Mitte einen kurzen, dickeren Ast als Stiel stecken. Durch die luftige Ausführung ist die Kürbisform auch ohne weitere Verzierung gut erkennbar.

4. Kegelförmiger Baum: Aus festen Ruten einen hohen Kegel formen und die Oberfläche unregelmäßig mit weiteren dünnen Zweigen umwickeln. Die Vorderseite kann mit Zapfen und einer einfachen Schleife ergänzt werden. Ein stabiler Standfuß ist besonders wichtig, wenn die Dekoration draußen stehen soll.

5. Herz aus verflochtenen Weidenruten: Zwei Bündel Weidenruten zu Bögen biegen und oben sowie an der unteren Spitze verbinden. Eine Herzhälfte mit getrockneten Blättern, Blumen und roten Beeren verzieren. Die obere Verbindung mit Schnur umwickeln, die gleichzeitig als Aufhängung dient.

6. Weidenübertopf für Herbstpflanzen: Einen niedrigen runden Korb mit einer Pflanze im Topf füllen und die Oberfläche mit Moos abdecken. Drumherum einige Zapfen und kleine Naturmaterialien arrangieren. Das Innentopf schützt das Geflecht vor direktem Kontakt mit feuchter Erde.

7. Laterne mit Zweigen ummantelt: Um ein Glasgefäß kurze, gerade Zweige legen und sie auf zwei Ebenen fest mit Schnur zusammenbinden. Innen eine sichere Lichtquelle verwenden, am besten eine LED-Kerze. Bei echtem Kerzenlicht muss die Flamme sicher im Glas eingeschlossen und weit entfernt vom Holz sein.

8. Hängende Sterne: Gleich lange Zweige zu einem fünfzackigen Stern legen und jede Verbindung sorgfältig mit Schnur umwickeln. Die fertigen Sterne an einen stärkeren Naturast hängen. Einer davon kann mit einem kleinen Bündel getrockneter Blumen ergänzt werden.

9. Korb mit Trockenblumen: In einen Weidenkorb getrocknete Blütenstände, Zapfen und Moos arrangieren. Die höchsten Elemente nach hinten und die kleineren nach vorne setzen, um eine ausgewogene Komposition zu schaffen. Der stabile Henkel ermöglicht ein einfaches Umstellen der Dekoration.

10. Halbmond-Kranz: Weidenruten zu einem offenen Kreis mit schmalen Enden legen. Den unteren Bogen mit Zapfen, getrockneten Blättern und Ähren oder Gräsern, die seitlich abstehen, betonen. Die Aufhängung mittig am oberen Teil anbringen, damit der Kranz gerade hängt.

11. Zweige in der Vase: Einige gerade, helle Zweige in eine hohe, durchsichtige Vase stellen und dazwischen Zweige mit roten Beeren arrangieren. An dünne Schnüre Zapfen in unterschiedlichen Höhen hängen. Eine schnelle Deko, die keine aufwändige Konstruktion benötigt.

12. Häuschen aus Zweigen: Aus geraden Stücken Wände, Giebel, Fenster und das Dachgerüst zusammenbauen. Das Dach mit Rindenplatten bedecken und die Fugen mit Moos kaschieren. Innen nur sicheres LED-Licht verwenden, das das kleine Fenster und die natürlichen Unebenheiten betont.

13. Längliche Tischdekoration: Auf eine schmale Holzunterlage zwei längere Äste legen und den Zwischenraum mit Moos, Zapfen, Blumen und bunten Beeren füllen. Die Elemente über die gesamte Länge wiederholen, damit das Arrangement einheitlich wirkt. Die niedrige Ausführung stört nicht die Sicht über den Tisch.

14. Wandfächer: Dünne, gerade Weidenruten zu einem aufgefächerten Fächer anordnen und die unteren Enden fest mit Schnur zusammenbinden. Über die Fläche einige Bögen aus biegsamen Weidenruten legen, die die Form stabilisieren. Die Mitte mit zarten Trockenblumen und Gräsern verzieren.

15. Dekorativer Leiter: Zwei stabile Äste mit kürzeren Sprossen verbinden und die Verbindungen mehrfach mit Schnur umwickeln. An die Sprossen einen kleinen Weidenkranz und ein Bündel getrockneter Blumen hängen. Die Leiter als angelehnte Dekoration verwenden und nicht als echtes Möbelstück belasten.

16. Herbstliches Weidentablett: Aus Weidenruten einen niedrigen, runden Korb mit festem Rand flechten. Innen ein Stück Naturstoff auslegen und Kürbis, Zapfen, Kastanien und blühende Zweige arrangieren. Die lockere Anordnung ermöglicht es, die Deko je nach Saison einfach zu verändern.

17. Girlande aus Blättern, Zapfen und Bündeln: Eine feste Schnur spannen und in regelmäßigen Abständen Zapfen, getrocknete Blätter und kleine Bündel kurzer Zweige daran binden. Die einzelnen Motive abwechseln, damit die Girlande rhythmisch wirkt. Sie eignet sich unter einem Regal, an der Wand oder über einer Tür.

18. Sonnenrahmen aus Zweigen: Um einen runden Spiegel oder eine feste runde Basis kurze Zweige so anbringen, dass sie wie Sonnenstrahlen nach außen zeigen. Die Längen abwechseln und die inneren Enden mit einem Weidengeflecht abdecken. Vor dem Aufhängen alle Verbindungen auf Stabilität prüfen.

19. Geflochtener Übertopf: Aus geraden Ruten eine senkrechte Basis vorbereiten und biegsame Weidenruten darum herumflechten. Die entstandene zylindrische Hülle an den Pflanztopf anpassen. Ein separat gebundenes Bündel Weidenruten kann die Deko ergänzen.

20. Hängende Komposition an Birkenzweig: Einen stabilen, hellen Ast waagerecht aufhängen und darunter an Schnüren ein Weidenherz, einen Stern aus kleinen Ästen und ein Bündel Zapfen mit grünem Zweig befestigen. Ein Ende des oberen Astes mit getrockneten Blättern ergänzen. Unterschiedliche Längen der Anhänger verleihen der Komposition Leichtigkeit.

Tipp zum Schluss
Bei Naturdekorationen ist perfekte Symmetrie nicht nötig. Krumme Zweige, kleine Verzweigungen und unterschiedliche Holzfarben verleihen ihnen einen individuellen Charakter. Kontrolliere die Dekoration regelmäßig, schütze sie vor dauerhafter Feuchtigkeit und halte bei Verwendung von Lichtern immer ausreichend Abstand zum trockenen Material ein.




















