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Kokospinguine: Verspieltes, ungebackenes Weihnachtsgebäck aus Bienenstockförmchen

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Kokospinguine – ungebackenes Weihnachtsgebäck aus Kokos und Schokolade

Gemahlene Löffelbiskuits, Kokosraspeln, Butter und ein Schuss Rum bilden die zarte Basis, die durch Haselnusscreme und geschmolzene Schokolade ergänzt wird. Die Kokospinguine sind ein süßes, ungebackenes Gebäck, das auf dem Weihnachtstisch sowohl mit Geschmack als auch mit ihrem verspielten Aussehen begeistert.

Die Zubereitung ähnelt dem Teig für Bienenstich-Nester und ist nicht so kompliziert, wie das Ergebnis vermuten lässt. Die Formen müssen nur antrocknen, werden dann mit Creme gefüllt und mit Mandeln, Glasur und Marzipan dekoriert. Falls keine Förmchen vorhanden sind, kann man die Pinguine auch von Hand formen und beim Verzieren die Kinder miteinbeziehen.

Was wir benötigen

Für die Kokosmasse:

  • 70 g gemahlene Löffelbiskuits,
  • 80 g Kokosraspeln,
  • 100 g Puderzucker,
  • 60 g Butter,
  • 1 Esslöffel Rum,
  • 1 Esslöffel Milch.

Für die Füllung und Dekoration:

  • Nutella oder eine andere Haselnusscreme,
  • ganze Löffelbiskuits,
  • geschmolzene Schokolade,
  • Mandeln als Flügel,
  • Eischnee oder weiße Glasur für die Augen,
  • Marzipan für die Schnäbel.

Im Originalrezept sind die genauen Mengen für Füllung und Dekoration nicht angegeben, daher passen wir sie der Anzahl der Pinguine an.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Zubereitung der Kokosmasse: In eine Schüssel die gemahlenen Löffelbiskuits, Kokosraspeln und Puderzucker geben. Weiche Butter, Rum und Milch hinzufügen und alles gründlich zu einer glatten, geschmeidigen Masse verkneten.

2. Konsistenz anpassen: Ist die Masse zu trocken und bröselig, noch etwas Milch hinzufügen. Ist sie zu klebrig, etwas Kokosraspeln einarbeiten. Die fertige Masse kann kurz im Kühlschrank ruhen, damit sie sich besser formen lässt.

3. Formen der Pinguine: Die Kokosmasse in Bienenstockförmchen füllen und vorsichtig herauslösen. Ohne Förmchen formt man von Hand kleine Kegel. Die Figuren auf ein Tablett oder Backblech legen, sodass sie sich nicht berühren.

4. Antrocknen lassen: Die geformten Stücke mindestens einen Tag trocknen lassen. Dadurch werden sie fest, behalten ihre Form und lassen sich später leichter füllen und in Schokolade tauchen.

5. Füllen und zusammensetzen: Nach dem Trocknen die Figuren mit Nutella oder einer anderen Haselnusscreme füllen. Alternativ kann auch Butter- oder Schokoladencreme verwendet werden. Jeden Pinguin auf einen ganzen Löffelbiskuit setzen, der als stabiler Boden dient.

6. In Schokolade tauchen: Die Pinguine nacheinander in geschmolzene Schokolade tauchen, wobei die Vorderseite frei bleibt, damit das typische helle Bäuchlein sichtbar bleibt. Die Schokolade vor dem Tauchen etwas abkühlen lassen, damit sie nicht zu dünnflüssig ist, und dann leicht fest werden lassen.

7. Verzieren: Aus halbierten Mandeln Flügel formen und vorsichtig an den Seiten der Pinguine andrücken. Die Augen aus Eischnee oder weißer Glasur aufsetzen und den Schnabel aus einem kleinen Stück Marzipan formen. Beim Dekorieren behutsam vorgehen, damit die festen Figuren nicht brechen.

8. Festwerden lassen: Die fertigen Kokospinguine kühl stellen und vollständig fest werden lassen. Sobald die Schokolade hart und alle Dekorationen fixiert sind, kann das Gebäck in eine Dose gelegt oder direkt auf dem Weihnachtstisch angerichtet werden.

Wie man die richtige Konsistenz der Masse erreicht

Die Kokosmasse sollte geschmeidig, kompakt und leicht in die Förmchen zu drücken sein. Sie darf nicht bröseln oder stark an den Händen kleben. Milch und Kokosraspeln daher nur nach und nach zugeben, bis die gewünschte Formbarkeit erreicht ist.

Ein kurzes Ruhen im Kühlschrank hilft besonders, wenn die Butter zu weich ist. Am wichtigsten ist jedoch das anschließende Antrocknen der geformten Stücke für mindestens einen Tag, denn dadurch erhalten sie die nötige Festigkeit.

Wie man Kokospinguine lagert

Das Gebäck wird in einer verschlossenen Dose an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank aufbewahrt. Die Kälte sorgt dafür, dass Form, Füllung und Schokoladenschicht fest bleiben. Die Kokospinguine halten sich mehrere Tage und schmecken auch nach dem Durchziehen sehr gut.

Tipp zum Schluss

Beim Eintauchen in Schokolade sollte die Vorderseite jedes Pinguins hell bleiben, damit das Bäuchlein schön zur Geltung kommt. Die Schokolade sollte noch flüssig, aber nicht zu heiß und dünn sein. Das Verzieren kann als gemeinsames weihnachtliches Basteln gestaltet werden, bei dem jeder Pinguin seinen eigenen Ausdruck erhält.

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