
Saftige Schweineschnitzel, eine kräftige Marinade, feine Zwiebelsoße und Kartoffeln ergeben ein ehrliches Hauptgericht für ein Familienessen oder ein festliches Abendessen. Durch mindestens zwei Tage Marinieren bekommt das Fleisch ein volles Aroma und bleibt nach dem Anbraten wunderbar saftig.
Die Zubereitung ist nicht kompliziert, man muss jedoch das Marinieren im Voraus einplanen. Die Soße wird direkt im Bratensatz des Fleisches zubereitet, sodass der volle Geschmack erhalten bleibt. Ein Teil der gebratenen Zwiebeln wird für das Anrichten beiseitegelegt, der Rest wird zu einer glatten Soße püriert. Als Beilage eignen sich sowohl gekochte als auch gebackene Kartoffeln.
Was wir brauchen
Für das marinierte Fleisch:
- 4 Schweineschnitzel,
- 1 Ei,
- 1 Esslöffel Senf,
- 1 Esslöffel Sojasoße,
- 1 Esslöffel Worcestersoße,
- Salz nach Geschmack,
- Pfeffer nach Geschmack,
- Gewürzmischung für Schweinenacken,
- getrockneter Knoblauch,
- Speisestärke.
Für die Zwiebelsoße:
- 2–3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten,
- Öl zum Braten,
- 1 Esslöffel Butter,
- 1 Esslöffel Weizenmehl,
- 1 Teelöffel Sojasoße,
- Salz nach Geschmack,
- Wasser nach Bedarf.
Für die Beilage:
- Kartoffeln, gekocht oder gebacken nach Belieben.
Im Originalrezept werden die genauen Mengen für die Gewürzmischung, den getrockneten Knoblauch, die Speisestärke, das Öl, das Wasser und die Kartoffeln nicht angegeben – diese passen wir nach Geschmack, gewünschter Konsistenz und Portionenzahl an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Marinade zubereiten: In einer Schüssel Ei, Senf, Sojasoße und Worcestersoße vermengen. Salz, Pfeffer, Gewürzmischung für Schweinenacken, getrockneten Knoblauch und Speisestärke hinzufügen. Alles gründlich vermischen, sodass eine Marinade entsteht, die das Fleisch gleichmäßig umhüllt.
2. Fleisch marinieren: Die Schweineschnitzel in die vorbereitete Mischung legen und von allen Seiten darin wenden. Die Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen und das Fleisch mindestens zwei Tage marinieren lassen, damit es das Aroma aller Zutaten aufnehmen kann.
3. Schweineschnitzel anbraten: Öl in einer Pfanne erhitzen und das marinierte Fleisch von beiden Seiten goldbraun braten. Die fertigen Schnitzel aus der Pfanne nehmen und in Alufolie wickeln, damit sie während der Soßenzubereitung warm und saftig bleiben.
4. Zwiebeln anbraten: Die in Ringe geschnittenen Zwiebeln im Bratensatz des Fleisches anbraten. Einen Teil der gebräunten Zwiebelringe herausnehmen und beiseitelegen – sie werden später zum Garnieren der fertigen Portionen verwendet.
5. Basis für die Zwiebelsoße: Zu den restlichen Zwiebeln und dem Bratensatz einen Esslöffel Butter geben. Die Mischung mit Weizenmehl bestäuben, umrühren und nach Bedarf mit Wasser aufgießen. Die Wassermenge richtet sich danach, wie dick die Soße werden soll.
6. Abschmecken und köcheln lassen: Einen Teelöffel Sojasoße und Salz nach Geschmack zur Soße geben. Alles aufkochen lassen, damit sich das Mehl mit der Flüssigkeit verbindet und die Soße eine glatte, vollmundige Konsistenz bekommt.
7. Soße pürieren: Die gekochte Mischung mit einem Stabmixer pürieren. Die Soße abschmecken und bei Bedarf nachsalzen. Ist sie zu dick, kann die Konsistenz mit etwas Wasser angepasst werden.
8. Servieren: Die Schweineschnitzel auf Tellern anrichten, mit der Zwiebelsoße übergießen und mit den beiseitegelegten gebratenen Zwiebelringen garnieren. Nach Belieben mit gekochten oder gebackenen Kartoffeln servieren.
Warum das Fleisch mindestens zwei Tage marinieren?
Das lange Marinieren ist bei diesem Rezept besonders wichtig. Die Schweineschnitzel nehmen in mindestens zwei Tagen das intensive Aroma von Senf, Soja- und Worcestersoße, Knoblauch und der Gewürzmischung auf. Das Fleisch sollte daher rechtzeitig vorbereitet und die ganze Zeit über im Kühlschrank gelagert werden.
Wie lässt sich die Konsistenz der Zwiebelsoße anpassen?
Die Wassermenge wird nach Bedarf hinzugefügt, da das Originalrezept keine genaue Angabe macht. Am besten beginnt man mit wenig Wasser und gibt nach dem Pürieren bei Bedarf mehr dazu. Ist die Soße zu dünn, sollte sie nicht unnötig mit viel Mehl eingedickt werden; wichtig ist auch ein gründliches Aufkochen.
Tipp zum Schluss
Die beiseitegelegten Zwiebeln erst beim Servieren auf das Fleisch geben, damit sie als sichtbare Komponente erhalten bleiben. Wer eine sättigendere Beilage möchte, wählt gebackene Kartoffeln. Für eine mildere und einfachere Variante passen gekochte Kartoffeln, die die vollmundige Zwiebelsoße gut ergänzen.
Guten Appetit!




















