
Feiner Hefeteig, der Duft von Zitronenschale, eine goldene Oberfläche und süße Marmelade machen diese hausgemachten Krapfen besonders zart und luftig. Aus einer Portion bereiten wir etwa 30 Stück zu – ideal auch für größere Familien oder Besuch.
Die Zubereitung dauert 30 Minuten plus Gehzeit, das Ausbacken etwa 20 Minuten. Ein Schuss Rum sorgt dafür, dass die Krapfen weniger Fett aufnehmen und der Teig schön geschmeidig bleibt. Die fertigen Krapfen schmecken köstlich mit Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade, Pflaumenmus, Vanillecreme oder Schokoladenaufstrich.
Was wir brauchen
Für den Hefeteig:
- 500 g Weizenmehl (Type 405),
- 300 ml lauwarme Milch,
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe,
- 50 g feiner Zucker,
- eine Prise Salz,
- 4 EL geschmolzene Butter,
- 2 Eigelb,
- 1 ganzes Ei,
- 4 EL Rum,
- etwas fein abgeriebene Zitronenschale.
Zum Ausbacken:
- Pflanzenöl,
- Schweineschmalz, optional für besseren Geschmack und eine schöne Farbe.
Zum Fertigstellen und Servieren:
- Marmelade nach Geschmack, zum Beispiel Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade,
- Puderzucker zum Bestäuben.
Im Originalrezept sind die genauen Mengen für Fett, Marmelade, Puderzucker und Zitronenschale nicht angegeben – passen Sie diese einfach der Menge der Krapfen und Ihrem Geschmack an.
Zubereitungszeit: 30 Minuten plus Gehzeit. Backzeit: etwa 20 Minuten. Schwierigkeitsgrad: mittel. Menge: ca. 30 Krapfen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Vorteig zubereiten: Wenn Sie frische Hefe verwenden, zerbröseln Sie diese in eine kleine Schüssel, geben einen Teelöffel Zucker und etwas lauwarme Milch dazu. Lassen Sie den Vorteig 10 bis 15 Minuten gehen, bis sich Schaum bildet. Trockenhefe kann direkt mit dem Mehl vermischt werden.
2. Teig herstellen: In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und eine Prise Salz vermengen. Geschmolzene Butter, Eigelb, das ganze Ei, Rum, Zitronenschale, lauwarme Milch und den gegangenen Vorteig (bzw. die Trockenhefe) hinzufügen.
3. Kneten: Alle Zutaten gründlich verkneten, am besten mit einer Küchenmaschine und Knethaken. Den Teig mindestens 10 bis 15 Minuten bearbeiten, bis er glatt, geschmeidig und nicht mehr klebrig ist.
4. Erstes Gehen lassen: Die Schüssel mit dem Teig mit einem sauberen Tuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
5. Krapfen formen: Den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und etwa 1,5 bis 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher oder Glas Kreise ausstechen.
6. Zweites Gehen lassen: Die ausgestochenen Kreise auf ein leicht bemehltes Tuch oder Backpapier legen. Mit einem weiteren Tuch abdecken und ca. 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit das Fett zum Ausbacken vorbereiten.
7. Fett erhitzen: In eine breite, tiefe Pfanne oder einen Topf so viel Pflanzenöl geben, dass die Krapfen darin schwimmen können. Nach Geschmack etwas Schweineschmalz hinzufügen. Das Fett bei mittlerer Hitze langsam erwärmen, es darf weder zu heiß noch zu kalt sein.
8. Ausbacken: In die Mitte jedes Krapfens mit dem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels eine kleine Vertiefung drücken – so werden sie gleichmäßiger durchgebacken. Die Krapfen portionsweise ins heiße Fett geben und von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die Pfanne nicht zu voll machen, damit das Fett nicht zu sehr abkühlt.
9. Überschüssiges Fett abtropfen lassen: Die ausgebackenen Krapfen herausnehmen und auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen. Das Papier saugt überschüssiges Fett auf und die Krapfen bleiben schön zart.
10. Servieren: Die noch warmen Krapfen großzügig mit Puderzucker bestäuben. In die Vertiefung einen Löffel Ihrer Lieblingsmarmelade geben oder nach Belieben anders füllen.
Wie erhitzt man das Fett richtig?
Das Fett darf nicht zu heiß sein, sonst werden die Krapfen außen schnell dunkel und bleiben innen roh. Ist es zu wenig erhitzt, saugt der Teig zu viel Fett auf. Deshalb bei mittlerer Hitze ausbacken und die Krapfen in kleinen Portionen ins Fett geben.
Warum kommt Rum in den Teig?
Vier Esslöffel Rum machen den Teig besonders zart und verhindern, dass die Krapfen beim Ausbacken zu viel Fett aufnehmen. Für ein gutes Ergebnis sind auch das gründliche Kneten und beide Gehzeiten wichtig.
Womit kann man die Krapfen noch füllen?
Neben Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade passen auch Pflaumenmus, Vanillecreme oder Schokoladenaufstrich hervorragend. Wer kein Schweineschmalz hat, kann auch hochwertiges Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden. Frisch und mit viel Puderzucker bestäubt schmecken die Krapfen am besten warm.




















