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Nackensteak mit Pfeffersauce: Saftiges Fleisch und goldene Ofenkartoffeln

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Lukas Neudert
Er widmet sich seit langem dem Kochen und Backen und entdeckt ständig neue Geschmackskombinationen. Er teilt vor allem Rezepte, die jeder in einer normalen Küche zubereiten kann.
Nackensteak mit Pfeffersauce, saftiges Fleisch und goldene Ofenkartoffeln

Saftiger Schweinenacken, goldgelbe Kartoffelspalten und eine cremige Sauce aus eingelegtem grünen Pfeffer ergeben eine herzhafte Geschmackskombination. Das Fleisch wird in Butterschmalz mit Thymian und Rosmarin angebraten, wodurch es ein aromatisches Brataroma und eine schöne Kruste erhält.

Dieses Rezept lässt sich einfach in einer Pfanne und auf einem Backblech zubereiten. Der Nacken wird kurz von beiden Seiten angebraten und in derselben Pfanne wird anschließend die Pfeffersauce mit Schalotte, Brandy, Brühe und Sahne gekocht. Währenddessen backen wir die Kartoffeln im Ofen goldbraun und servieren sie als einfache Beilage.

Was wir brauchen

Für das Nackensteak:

  • Scheiben Schweinenacken,
  • Salz,
  • gemahlener Pfeffer,
  • Butterschmalz,
  • 2 Zweige Thymian,
  • 2 Zweige Rosmarin.

Für die grüne Pfeffersauce:

  • Schalotte,
  • eingelegter grüner Pfeffer,
  • ein Schuss Brandy,
  • etwas Brühe,
  • Sahne,
  • Stärke, in Wasser angerührt, nach Bedarf.

Für die Ofenkartoffeln:

  • Kartoffeln,
  • Salz,
  • Country-Gewürz oder Kräuter nach Geschmack,
  • Öl.

Das Originalrezept gibt außer der Anzahl der Kräuterzweige keine genauen Mengen an, daher passen wir die Zutaten der gewünschten Portionszahl, Fleischmenge und der gewünschten Saucenkonsistenz an.

Zubereitung Schritt für Schritt:

1. Kartoffeln vorbereiten: Die Kartoffeln gründlich waschen und in möglichst gleich große Spalten schneiden, damit sie gleichmäßig garen. Mit Salz, Country-Gewürz oder Lieblingskräutern würzen und mit etwas Öl beträufeln.

2. Kartoffeln backen: Die gewürzten Kartoffeln in einer Schicht auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft goldbraun backen. Die genaue Backzeit hängt von Farbe und Weichheit der Kartoffeln ab, da das Originalrezept keine Zeitangabe macht.

3. Nacken vorbereiten: Die Nackenscheiben an den Rändern mehrmals einschneiden. Dieser Schritt verhindert, dass sich das Fleisch beim Braten zu stark wölbt. Das Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern.

4. Fleisch anbraten: In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen, den vorbereiteten Nacken hineinlegen und die Thymian- sowie Rosmarinzweige dazugeben. Das Fleisch etwa 3 Minuten pro Seite braten und dabei regelmäßig mit dem aromatischen Bratfett übergießen.

5. Gargrad prüfen: Die angegebenen 3 Minuten pro Seite sind ein Richtwert, da die tatsächliche Garzeit von der Dicke der Scheiben abhängt. Sobald das Fleisch schön gebräunt und durch ist, aus der Pfanne nehmen. Den Bratensatz für die Sauce in der Pfanne lassen.

6. Zwiebelbasis für die Sauce: Die Schalotte fein hacken, in die Pfanne zum Bratensatz geben und kurz anschwitzen. Den eingelegten grünen Pfeffer teilweise zerdrücken und zur Schalotte geben, damit sein Aroma besser in die Sauce übergeht.

7. Mit Brandy ablöschen: Die Basis mit einem Schuss Brandy ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann etwas Brühe und Sahne hinzufügen und die Sauce erneut kurz aufkochen, damit sich die Aromen verbinden.

8. Andicken und Servieren: Ist die Sauce zu dünn, kann sie mit etwas in Wasser angerührter Stärke leicht angedickt werden. Das fertige Nackensteak mit den gebackenen Kartoffelspalten servieren und mit der warmen grünen Pfeffersauce übergießen.

Warum den Nacken am Rand einschneiden?

Die Ränder der Fleischscheiben können sich beim scharfen Anbraten zusammenziehen, wodurch sich das Fleisch in der Pfanne wölbt. Einige flache Einschnitte am Rand helfen, dass das Steak flacher bleibt und gleichmäßiger brät. Die Einschnitte sollten nur durch den Rand gehen, nicht tief ins Fleisch.

Wie wird die Konsistenz der Pfeffersauce angepasst?

Die Sauce wird zunächst kurz mit der Sahne aufgekocht, erst dann beurteilen wir die Konsistenz. Ist sie noch zu flüssig, geben wir nach und nach etwas in Wasser angerührte Stärke dazu, damit die Sauce cremig bleibt und nicht zu dick wird.

Tipp zum Schluss

Während des Bratens das Nackensteak regelmäßig mit dem Bratfett, Thymian und Rosmarin übergießen. So nutzen wir das Aroma von Butterschmalz und Kräutern optimal und erhalten zugleich die Basis für die Sauce. Die Kartoffeln sollten auf dem Blech in einer Schicht liegen, damit sie goldbraun rösten und nicht dämpfen.

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