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Hodolanska Sauce aus einem Topf: Sättigende Olmützer Spezialität in 30 Minuten

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Lukas Neudert
Er widmet sich seit langem dem Kochen und Backen und entdeckt ständig neue Geschmackskombinationen. Er teilt vor allem Rezepte, die jeder in einer normalen Küche zubereiten kann.
Hodolanska Sauce mit Kabanossi und Ei serviert

Kartoffeln, angebratene Kabanossi, hartgekochte Eier und eine feine Milchbasis ergeben eine sättigende Sauce mit sahnigem, rauchigem und süß-säuerlichem Geschmack. Diese Olmützer Spezialität wird in nur einem Topf aus wenigen alltäglichen Zutaten zubereitet.

Die Vorbereitung dauert 15 Minuten, das eigentliche Kochen etwa 20–25 Minuten, abhängig davon, wie schnell die Kartoffeln weich werden. Das Rezept ist sehr einfach und der Geschmack wird am Ende mit Zucker und Essig fein abgestimmt. Wer die Sauce noch aromatischer möchte, kann zusätzlich fein gehackte Gewürzgurken unterrühren.

Was wir brauchen

Für die Saucenbasis:

  • 5 mittelgroße Kartoffeln,
  • ca. 300 g Schinken-Kabanossi oder andere Wurst,
  • 2–3 hartgekochte Eier,
  • 1 Lorbeerblatt,
  • 4 ganze Pfefferkörner,
  • 4 Pimentkörner,
  • Wasser.

Zum Andicken und Abschmecken:

  • Milch,
  • Weizenmehl (glatt),
  • Salz,
  • Essig,
  • Zucker,
  • fein gehackte Gewürzgurken, optional.

Im Originalrezept sind die genauen Mengen für Milch, Mehl, Wasser, Salz, Zucker, Essig, Lorbeerblatt und Gurken nicht angegeben – diese passen wir nach gewünschter Konsistenz und Geschmack an.

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Tip: Wenn Sie kräftigere Aromen mögen, fügen Sie die sauren Gurken erst ganz zum Schluss hinzu. Sie verleihen der Sauce eine angenehme Knackigkeit und eine zusätzliche Dimension der Säure, die hervorragend zur geräucherten Kabanos passt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Eier kochen: Die Eier hart kochen, abkühlen lassen und schälen. Vor dem Hinzufügen zur fertigen Sauce in kleine Würfel schneiden.

2. Kartoffeln und Wurst vorbereiten: Die Kartoffeln waschen, putzen, schälen und möglichst gleichmäßig würfeln, damit sie gleichmäßig garen. Die Kabanossi oder gewählte Wurst in Scheiben schneiden.

3. Wurst anbraten: Die geschnittene Wurst in einen Topf oder eine tiefe Pfanne geben und anbraten. Dadurch bekommt die Saucenbasis ein intensiveres, rauchiges Aroma.

4. Kartoffeln kochen: Zu der angebratenen Wurst die vorbereiteten Kartoffeln, das Lorbeerblatt, Salz, 4 Pfefferkörner und 4 Pimentkörner geben. Mit Wasser auffüllen, so dass alle Zutaten bedeckt sind.

5. Kartoffeln weich kochen: Den Topfinhalt etwa 20–25 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind. Die zusammen mit Wurst und Gewürzen gekochten Kartoffeln geben der späteren Sauce einen kräftigeren Geschmack.

6. Zum Andicken vorbereiten: Das Mehl gründlich in der Milch verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Die Menge richtet sich nach der Flüssigkeit im Topf und der gewünschten Saucenkonsistenz.

7. Sauce andicken: Die Milch-Mehl-Mischung unter ständigem Rühren in den Topf gießen. Alles gut vermengen und kurz aufkochen, bis die Sauce glatt und ausreichend dick ist.

8. Abschmecken: Die gewürfelten Eier unter die fertige Sauce rühren. Nach Geschmack mit Salz, Zucker und Essig abschmecken, bis ein ausgewogen süß-säuerlicher Geschmack entsteht. Den Essig erst ganz zum Schluss nach dem Kochen hinzufügen und die Sauce sofort umrühren.

9. Fertigstellen und servieren: Wer möchte, kann zum Schluss noch fein gehackte Gewürzgurken unterrühren. Die Hodolanska Sauce wird warm mit einer Scheibe frischem, knusprigem Brot serviert.

Wie man Konsistenz und Geschmack der Sauce anpasst

Milch und Mehl werden nach und nach zugegeben und die Sauce dabei ständig gerührt. Nach kurzem Aufkochen erkennt man, ob die Konsistenz passt. Die genauen Mengen gibt das Originalrezept nicht an – sie richten sich nach der Flüssigkeit im Topf und dem gewünschten Ergebnis.

Zucker und Essig werden nach Geschmack zugegeben. Ziel ist ein feiner süß-säuerlicher Geschmack, der die Wurst ergänzt, aber die Milchbasis und die Gewürze nicht überdeckt.

Warum die Kartoffeln direkt mit der Basis kochen?

In diesem Rezept werden die Kartoffeln direkt mit der angebratenen Wurst, dem Lorbeerblatt, Pfeffer und Piment gekocht. Die Flüssigkeit erhält beim Kochen so ein kräftigeres Aroma und dient als Basis für die gesamte Sauce. Außerdem wird kein weiterer Topf benötigt.

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