
Ein zarter Hefeteig, goldene Kruste und süße Marmeladenfüllung machen hausgemachte Berliner zu einem duftenden Klassiker, der an traditionelles Backen zu Hause erinnert. Durch Eigelb, Butter und einen Schuss Rum werden sie wunderbar saftig und passen perfekt zu Familienfeiern, Besuch oder einem ganz gewöhnlichen Nachmittag.
Die Zubereitung basiert auf einem einfachen Hefeteig, der nach dem Gehen in Kugeln geteilt, kurz ruhen gelassen und dann goldbraun ausgebacken wird. Die fertigen Berliner werden mit Marmelade gefüllt; je nach Geschmack kann man auch Nutella, Schokolade oder Powidl verwenden.
Was wir brauchen
- ca. 200 ml Milch,
- 50 g Butter,
- 50 g Zucker,
- eine Prise Salz,
- 4 Eigelb,
- 2 Esslöffel Rum,
- 500 g Weizenmehl Type 405 oder 550 – alternativ 250 g Type 405 und 250 g Type 550,
- 35 g frische Hefe oder 3 Teelöffel Trockenhefe,
- Öl zum Ausbacken,
- Marmelade oder Nutella zum Füllen.
Im Originalrezept werden die genaue Menge an Öl und Füllung nicht angegeben, daher passen wir sie der Anzahl der Berliner und der Füllmethode an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Vorbereitung der Zutaten: Milch, Butter, Zucker, Salz, Eigelb, Rum, Mehl und die gewünschte Hefesorte bereitlegen. Wer beide Mehlsorten verwenden möchte, mischt 250 g Weizenmehl Type 405 mit 250 g Type 550.
2. Teig herstellen: Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und sorgfältig vermengen. Einen glatten Teig kneten, in dem keine trockenen oder unverbundenen Stellen mehr sind.
3. Erstes Gehen: Die Schüssel mit dem vorbereiteten Teig abdecken und an einen warmen Ort stellen. Den Teig gehen lassen, bis er an Volumen gewinnt und bereit zum Formen ist.
4. Berliner formen: Den gegangenen Teig in kleinere Portionen teilen und aus jedem Stück eine Kugel formen. Die einzelnen Kugeln anschließend leicht flach drücken, sodass sie die typische Berlinerform erhalten.
5. Zweites Gehen: Die geformten Berliner nochmals etwa 10 Minuten gehen lassen. Während dieser kurzen Zeit möglichst nicht bewegen, damit sie ihre Form behalten.
6. Öl erhitzen: In einem tiefen Topf das Öl zum Ausbacken erhitzen. Im Originalrezept wird keine genaue Temperatur angegeben, daher wie gewohnt für Hefeteig-Gebäck einstellen.
7. Ausbacken: Die aufgegangenen Berliner portionsweise ins heiße Öl geben und goldbraun ausbacken. In kleinen Mengen arbeiten, damit jeder Berliner genügend Platz im Topf hat.
8. Füllen: Die fertigen Berliner mit Marmelade füllen. Wer verschiedene Varianten möchte, kann einen Teil mit Nutella, Schokolade oder Powidl nach Geschmack füllen.
9. Servieren: Die gefüllten Berliner frisch servieren. Sie eignen sich als süße Leckerei für Gäste, zur Familienfeier oder immer dann, wenn man Lust auf selbstgemachtes Hefegebäck hat.
Welches Mehl eignet sich für Berliner?
Im Rezept kann sowohl feines als auch mittleres Weizenmehl verwendet werden. Wer sich nicht für eine Sorte entscheiden möchte, kombiniert 250 g Type 405 mit 250 g Type 550. Die Gesamtmenge bleibt immer 500 g.
Womit kann man Berliner füllen?
Die klassische Wahl ist Marmelade, die einen süßen Kontrast zum zarten Hefeteig bildet. Das Rezept schlägt aber auch Nutella vor, und nach Geschmack kann man zu Schokolade oder Powidl greifen. Für größere Runden kann man verschiedene Füllungen verwenden und so eine abwechslungsreiche Auswahl anbieten.
Tipp zum Schluss
Beim Formen darauf achten, möglichst gleich große Kugeln zu machen, damit die Berliner gleichmäßig ausbacken. Vor dem Ausbacken nochmals etwa 10 Minuten gehen lassen und beim Frittieren auf die Farbe achten, da das Originalrezept keine genaue Zeit oder Temperatur angibt.




















