
Duftende Waldpilze, Pasta, Rinderbrühe und Parmesan ergeben ein einfaches Gericht mit intensivem Geschmack und einer zart cremigen Konsistenz. Die Nudeln werden direkt in der Pfanne zusammen mit den Pilzen gekocht, sodass sie das Aroma der Brühe aufnehmen und kein zusätzlicher Topf benötigt wird.
Dieses Rezept eignet sich perfekt für ein schnelles Mittag- oder Abendessen, wenn frische Pilze zur Hand sind. Sie werden kurz mit Schalotten angebraten, dann kommen die ungekochten Nudeln dazu und alles wird zusammen mit Deckel fertig gegart. Parmesan und Petersilie geben wir erst zum Schluss dazu, damit sie ihr Aroma und ihren Geschmack behalten.
Was wir brauchen
- 8 frische Waldpilze, idealerweise eine Mischung aus Rotkappen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen,
- 2 Portionen Pasta,
- 350 ml Rinderbrühe,
- 2 Esslöffel Butter,
- eine Schalotte,
- 1 Handvoll geriebener Parmesan,
- 1 Stängel glatte Petersilie,
- Salz nach Geschmack,
- gemahlener Pfeffer nach Geschmack,
- gemahlener Kümmel nach Geschmack.
Im Originalrezept wird die genaue Menge der Schalotte nicht angegeben, daher passen wir sie der Portionenzahl und dem eigenen Geschmack an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Pilze putzen: Rotkappen und Röhrlinge gründlich säubern und alle beschädigten oder verschmutzten Stellen entfernen. Anschließend in kleinere, möglichst gleich große Stücke schneiden, damit sie in der Pfanne gleichmäßig garen.
2. Schalotte und Petersilie vorbereiten: Schalotte schälen und fein hacken. Petersilie abspülen, trocken tupfen und fein schneiden, dabei einige Blätter für die spätere Garnitur beiseitelegen.
3. Pilze anbraten: In einer großen Pfanne die Butter erhitzen. Die geschnittenen Pilze zusammen mit der Schalotte hineingeben und etwa 3–4 Minuten anbraten, bis sie duften und die Schalotte leicht weich wird.
4. Pasta hinzufügen: Die ungekochten, trockenen Nudeln zu den angebratenen Pilzen geben. Die Pasta so in der Pfanne verteilen, dass sie möglichst gleichmäßig in der Brühe garen kann und nicht in großen Klumpen zusammenklebt.
5. Mit Brühe aufgießen: Den Pfanneninhalt mit heißer Rinderbrühe übergießen. Die Pasta mit den Pilzen sollte etwa zu drei Vierteln bedeckt sein. Falls die Brühe nicht kräftig genug gewürzt ist, nach Geschmack Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel hinzufügen.
6. Mit Deckel garen: Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und die Pasta etwa 9 Minuten köcheln lassen. Während des Garens mehrmals vorsichtig umrühren, damit die Nudeln gleichmäßig garen und nicht am Pfannenboden haften.
7. Käse hinzufügen: Sobald die Brühe fast vollständig aufgesogen ist und die Pasta noch deutlich bissfest ist, geriebenen Parmesan und gehackte Petersilie dazugeben. Alles gründlich vermengen, damit der Käse mit der restlichen Brühe eine feine Umhüllung um die Nudeln bildet.
8. Fertigstellen: Ohne Deckel die letzten Reste der Brühe verkochen lassen. Die Konsistenz der Pasta regelmäßig prüfen und die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Nudeln den gewünschten Garpunkt erreicht haben und die Mischung nicht mehr wässrig ist.
9. Servieren: Die fertige Pasta auf Teller verteilen und mit der beiseitegelegten Petersilie garnieren. Sofort servieren, solange sie warm, geschmeidig und die Parmesan-Sauce angenehm cremig ist.
Wie man die richtige Menge Brühe kontrolliert
Die Brühe wird so zugegeben, dass die Pasta etwa zu drei Vierteln bedeckt ist, wie im Rezept beschrieben. Verschiedene Pastasorten nehmen unterschiedlich viel Flüssigkeit auf, deshalb sollte die Mischung während des Garens kontrolliert und regelmäßig umgerührt werden.
Am Ende sollte keine dünnflüssige Brühe mehr in der Pfanne sein. Eine kleine Menge Brühe ist jedoch erwünscht, denn nach Zugabe des Parmesans verbindet sie sich mit dem Käse zu einer feinen Sauce.
Die häufigsten Fehler bei der Zubereitung
Die Pilze nicht zu groß schneiden, sonst garen sie nicht gleichmäßig mit der Pasta. Parmesan sollte außerdem nicht gleich zu Beginn hinzugefügt werden, sondern erst am Ende, wenn das Gericht fast fertig ist – so hilft er, die restliche Brühe zu binden.
Mit Salz vorsichtig umgehen. Rinderbrühe und Parmesan können bereits sehr salzig sein, deshalb das Gericht vor dem Nachwürzen erst probieren.
Wie man die Pasta serviert
Das Gericht sollte direkt nach dem Kochen serviert werden, da die Pasta beim Stehen weiter Flüssigkeit aufnimmt und die Sauce eindickt. Auf dem Teller kann nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer, Petersilie oder zusätzlichem Parmesan ergänzt werden.




















