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Hähnchen-Frikadellen mit Sauerrahm: Saftiges Mittagessen aus wenigen einfachen Zutaten

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Lukas Neudert
Er widmet sich seit langem dem Kochen und Backen und entdeckt ständig neue Geschmackskombinationen. Er teilt vor allem Rezepte, die jeder in einer normalen Küche zubereiten kann.
Hähnchen-Frikadellen mit Sauerrahm – saftiges Mittagessen aus wenigen Zutaten

Hähnchenfleisch, zarter Sauerrahm, Knoblauch und einfache Gewürze ergeben saftige Frikadellen mit goldbrauner Kruste. Dieses unkomplizierte Gericht eignet sich perfekt für ein schnelles Mittag- oder Abendessen und lässt sich mit jeder beliebigen Beilage servieren.

Die Zubereitung der Masse ist sehr einfach, da alle Zutaten gründlich in einer Schüssel vermischt werden. Ein wichtiger Schritt ist das Ruhenlassen über Nacht, daher bereiten wir die Basis im Voraus zu. Am nächsten Tag formen wir die Frikadellen direkt in der Pfanne und braten sie von beiden Seiten goldbraun an.

Was wir brauchen

  • 4 Hähnchenbrustfilets, in Stücke geschnitten,
  • 3 Eier,
  • 4 Esslöffel Sauerrahm,
  • 4 Esslöffel Weizenmehl,
  • 3 Knoblauchzehen, gepresst,
  • Salz nach Geschmack,
  • Pfeffer nach Geschmack.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Vorbereitung des Hähnchenfleischs: Die Hähnchenbrustfilets in kleine Stücke schneiden. Darauf achten, dass die Stücke möglichst gleich groß sind, damit sie sich in der Masse gleichmäßig verteilen und die Frikadellen besser geformt werden können.

2. Knoblauch vorbereiten: Drei Knoblauchzehen schälen und pressen. Den vorbereiteten Knoblauch zum Hähnchenfleisch geben, damit sich sein Aroma beim Mischen in der gesamten Masse verteilt.

3. Zutaten vermengen: Zu dem Hähnchenfleisch und Knoblauch die Eier, den Sauerrahm und das Mehl geben. Alles nach Geschmack salzen und pfeffern.

4. Masse fertigstellen: Alle Zutaten gründlich vermengen, sodass die Hähnchenstücke gleichmäßig mit der Sauerrahmmischung umhüllt sind. Das Mehl und die Eier helfen dabei, die Zutaten miteinander zu verbinden.

5. Ruhenlassen: Die vorbereitete Masse über Nacht abgedeckt ruhen lassen. Diesen Schritt nicht auslassen, da er Teil des Originalrezepts ist und dafür sorgt, dass sich Hähnchenfleisch, Knoblauch, Sauerrahm und Gewürze gut miteinander verbinden.

6. Frikadellen formen: Aus der durchgezogenen Masse direkt in der Pfanne einzelne Frikadellen formen. Sie sollten etwa gleich groß und nicht zu dick sein, damit das Hähnchenfleisch gleichmäßig durchgart.

7. Braten: Die Frikadellen in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Erst wenden, wenn die Unterseite fest ist und die Frikadelle zusammenhält, damit sie beim Umdrehen nicht zerfällt.

8. Servieren: Die fertigen Hähnchen-Frikadellen mit einer Beilage nach Wahl servieren. Am besten schmecken sie frisch gebraten, wenn sie außen goldbraun und innen durch die Sauerrahmmischung zart und saftig sind.

Warum die Masse über Nacht ruhen lassen?

Das Ruhenlassen ist ein wichtiger Bestandteil dieses einfachen Rezepts. Währenddessen verbinden sich die Zutaten und das Hähnchenfleisch nimmt das Aroma von Knoblauch, Salz und Pfeffer auf. Deshalb bereiten wir die Basis im Voraus zu und formen und braten die Frikadellen erst am nächsten Tag.

Durch die Vorbereitung im Voraus ist das eigentliche Fertigstellen des Mittag- oder Abendessens schnell und unkompliziert. Vor dem Braten die Masse nochmals gut durchmischen, damit Fleischstücke und andere Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

Wie man die Frikadellen richtig brät

Die einzelnen Portionen der Masse mit Abstand in die Pfanne geben, damit sie sich leicht wenden lassen. Die Frikadellen von beiden Seiten goldbraun braten und beim Wenden vorsichtig vorgehen, da sie aus geschnittenem Hähnchenfleisch bestehen.

Den Gargrad erkennt man nicht nur an der goldbraunen Kruste, sondern auch daran, dass das Hähnchenfleisch innen vollständig durchgegart ist. Die genaue Bratzeit und Temperatur sind im Originalrezept nicht angegeben, daher passen wir sie an die Größe und Dicke der Frikadellen an.

Tipp zum Schluss

Die Hähnchen-Frikadellen können mit jeder beliebigen Beilage nach Geschmack serviert werden. Da die Masse bereits mit Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt ist, sind keine weiteren Gewürze nötig. Bei der Zubereitung achten wir vor allem auf gründliches Vermengen, das Ruhenlassen über Nacht und das gleichmäßige Durchgaren des Fleisches.

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