
Feiner Ölteig, Quark, süßer Powidl und Streusel ergeben kleine hausgemachte Kuchen, die wir ganz ohne Wartezeit auf das Gehen zubereiten können. Nach dem Backen sind sie goldbraun, duftend und eignen sich perfekt als süße Leckerei zum Kaffee oder Tee.
Dieses Rezept ist besonders praktisch, weil der Teig so einfach zuzubereiten ist. Obwohl er Hefe enthält, müssen die geformten Küchlein nicht gehen und können sofort gefüllt werden. Die Menge an Quark, Powidl und Streuseln passen wir der Anzahl und Größe der vorbereiteten Stücke an.
Was wir brauchen
Für den Ölteig:
- 1/2 kg Weizenmehl (glatt),
- 40 g Hefe,
- eine Prise Salz,
- 1 Esslöffel Zucker,
- 1/4 l Milch,
- 200 ml Öl.
Für die Füllung und Streusel:
- Quark,
- Powidl (Pflaumenmus),
- Streusel nach Geschmack.
Im Originalrezept sind keine genauen Mengenangaben für Quark, Powidl oder Streusel angegeben, deshalb passen wir sie der Anzahl und Größe der Küchlein an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Vorbereitung der Zutaten: Wir bereiten das Mehl, die Hefe, Salz, Zucker, Milch und Öl vor. Ebenso stellen wir Quark, Powidl und die gewünschte Streusel bereit, damit wir die geformten Küchlein sofort füllen und fertigstellen können.
2. Teigzubereitung: In einer großen Schüssel mischen wir das Mehl, die Hefe, eine Prise Salz, Zucker, Milch und Öl. Alles zusammen gründlich verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich gut zu kleinen Küchlein formen lässt.
3. Teig aufteilen: Den fertigen Teig teilen wir in kleinere Stücke, je nachdem, wie groß die Küchlein werden sollen. Die einzelnen Portionen formen wir zu kleinen Fladen und drücken in die Mitte eine Mulde für die Füllung.
4. Füllen ohne Gehzeit: Die geformten Küchlein müssen nicht gehen, da der Teig sofort weiterverarbeitet werden kann. In die Mitte jedes Stücks geben wir etwas Quark, die Menge passen wir der Größe der Küchlein an.
5. Powidl hinzufügen: Auf den Quark geben wir eine Schicht Powidl. Die Füllung kommt vor allem in die vorbereitete Mulde, sodass jedes Küchlein sowohl Quark- als auch Powidlfüllung enthält.
6. Mit Streuseln vollenden: Die gefüllten Küchlein bestreuen wir nach Belieben mit Streuseln. So vorbereitet können die Stücke ohne weitere Wartezeit in den vorgeheizten Ofen geschoben werden.
7. Backen: Die Küchlein werden im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 15–20 Minuten gebacken. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind; die genaue Backzeit richtet sich nach Größe der Stücke und den Eigenschaften des Ofens.
8. Servieren: Die gebackenen Küchlein nehmen wir aus dem Ofen und lassen sie vor dem Servieren kurz abkühlen. Sie werden als süßes hausgemachtes Gebäck mit Quarkfüllung, Powidl und Streuseln serviert.
Wie man die Küchlein richtig füllt
In der Mitte jedes geformten Stücks lassen wir genügend Platz für beide Füllungen. Zuerst geben wir den Quark hinein und erst darauf den Powidl, wie es das Originalrezept vorsieht. Die genaue Menge der Füllung ist nicht festgelegt, daher wählen wir sie je nach Größe der Küchlein.
Die Streusel geben wir erst nach dem Füllen darauf. Sorte und Menge können wir nach eigenem Geschmack wählen, ohne das Grundrezept für den Ölteig zu verändern.
Warum keine Gehzeit nötig ist
Der Teig enthält zwar Hefe, ist aber laut Originalrezept sofort nach dem Kneten einsatzbereit. Nach dem Formen werden die Küchlein daher direkt mit Quark und Powidl gefüllt, bestreut und gebacken. Gerade das Weglassen der Gehzeit macht das Rezept besonders unkompliziert.
Woran erkennt man, dass die Küchlein fertig gebacken sind?
Das wichtigste Merkmal ist die goldbraune Farbe des Teigs. Bei 180 °C dauert das Backen etwa 15–20 Minuten, die genaue Zeit hängt jedoch von der Größe der Stücke und dem jeweiligen Ofen ab. Gegen Ende der angegebenen Zeit kontrollieren wir die Küchlein regelmäßig, damit sie nicht zu dunkel werden.
Dobrou chuť!




















