
Weicher Quark, Vanille und süße Marmelade ergeben zarte Plätzchen, die herrlich duften und ganz ohne Gehzeit auskommen. Sie passen perfekt zu Kaffee, Tee oder als schnelles hausgemachtes Gebäck für zwischendurch.
Der Teig muss nur kurz verrührt werden, etwa 20 Minuten ruhen und wird dann zu kleinen Stücken mit einer Mulde für die Füllung geformt. Man kann Marmelade, Lieblingskonfitüre oder Nutella verwenden – so lässt sich diese einfache Süßigkeit ganz flexibel an das anpassen, was gerade zu Hause ist.
Was wir benötigen
Für den Quarkteig:
- 250 g weicher Quark,
- 250 g Weizenmehl (Type 405) oder bei Bedarf noch 2 Esslöffel zusätzlich,
- 1 Ei,
- 70 ml Pflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, oder geschmolzene Butter,
- 50 g Kristallzucker oder Rohrzucker, alternativ ein anderes Süßungsmittel,
- 1 Päckchen Vanillezucker oder Vanillinzucker,
- 1 Päckchen Backpulver.
Für die Füllung und zum Fertigstellen:
- Marmelade nach Geschmack, alternativ Lieblingskonfitüre oder Nutella,
- 1 Ei oder Eigelb zum Bestreichen,
- Puderzucker zum Bestäuben, optional.
Im Originalrezept sind die genauen Mengen für Marmelade und Puderzucker nicht angegeben, daher passen wir sie der Anzahl der Plätzchen und dem gewünschten Geschmack an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Ei aufschlagen: Das Ei mit Kristallzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. So verbinden sich die Zutaten gleichmäßig und bilden die glatte Basis für den Teig.
2. Quark und Öl hinzufügen: Zum aufgeschlagenen Ei 70 ml Pflanzenöl und 250 g weichen Quark geben. Alles gründlich verrühren, damit keine größeren Quarkstücke in der Masse bleiben.
3. Teig herstellen: Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Quarkmasse geben. Einen glatten, zarten Teig herstellen. Falls der Teig zu klebrig ist, können noch 2 Esslöffel Mehl hinzugefügt werden.
4. Ruhen lassen: Den fertigen Teig etwa 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Das kurze Ruhen erleichtert das spätere Formen der kleinen Plätzchen.
5. Plätzchen formen: Aus dem ruhenden Teig kleine Kugeln formen, idealerweise mit einem Gewicht von 24 g. Jede Kugel leicht flach drücken und mit dem Finger eine Mulde in die Mitte drücken.
6. Füllen und Bestreichen: In jede Mulde eine kleine Menge Marmelade, Konfitüre oder Nutella geben. Die Ränder der Plätzchen mit verquirltem Ei oder Eigelb bestreichen, damit sie beim Backen schön goldbraun werden.
7. Backen: Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 10–15 Minuten backen, bis die Ränder goldgelb sind.
8. Abkühlen und Servieren: Die gebackenen Plätzchen leicht abkühlen lassen. Lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Sie passen zu Kaffee, Tee oder als schnelles Gebäck für Gäste.
Welche Füllungen kann man statt Marmelade verwenden?
Statt Marmelade kann man auch ein dickes Apfelmus mit Zimt, eine feste selbstgemachte Konfitüre – zum Beispiel aus Johannisbeeren oder Aprikosen – oder Mohn, gemischt mit Milch und Zucker, verwenden. Die Füllung sollte ausreichend fest sein, damit sie gut in der Mulde hält.
Wie bereitet man die Plätzchen im Linzer-Stil zu?
Den Teig kann man auch ausrollen und Kreise ausstechen. Für die Unterteile eine Mulde formen, für die Oberteile die Mitte ausstechen. Nach dem Backen die Teile mit Marmelade zusammensetzen – so erhält man eine einfache Variante im Linzer-Stil.
Tipp für die Teigverfeinerung
Für eine interessantere Struktur kann man dem Teig eine Handvoll gehackter Nüsse, Rosinen oder Cranberries hinzufügen. Auch etwas Zimt, eine Prise Muskatnuss, Zitronenschale, ein paar Tropfen Zitronensaft oder Rumaroma passen gut dazu. Die Plätzchen bekommen so ein intensiveres und angenehm duftendes Aroma.




















