
Ein zarter Teig mit Zitronenaroma, eine großzügige Schicht geriebener Äpfel, Zimt und Vanillezucker ergeben einfache Schnitten, die angenehm saftig bleiben. Nach Belieben können wir Rosinen zur Füllung geben und den gebackenen Kuchen zum Schluss leicht mit Puderzucker bestäuben.
Die Zubereitung ist unkompliziert, da der Teig einfach in zwei Hälften geteilt und jeweils auf Blechgröße ausgerollt wird. Zwischen die beiden Teigplatten kommt die gewürzte Apfelfüllung, die Ränder werden gut verschlossen und alles wird auf einem Blech gebacken. Die Äpfel können geschält werden, aber wenn uns die Schale nicht stört, kann dieser Schritt einfach weggelassen werden.
Was wir brauchen
Für den Teig:
- 250 g Weizenmehl (glatt),
- 250 g Weizenmehl (griffig),
- 120 g Fett – zum Beispiel Butter oder Margarine,
- 120 g Zucker,
- 2 ganze Eier,
- 8 Esslöffel Milch,
- 1 Päckchen Backpulver,
- eine Prise Salz,
- Zitronenschale,
- Saft einer halben Zitrone.
Für die Apfelfüllung:
- Äpfel,
- Zucker nach Geschmack,
- gemahlener Zimt nach Geschmack,
- Vanillezucker nach Geschmack,
- Rosinen, optional.
Zum Bestäuben:
- Puderzucker zum leichten Bestäuben.
Das Originalrezept gibt keine genauen Mengen für Äpfel, Gewürze oder Puderzucker an, daher passen wir sie der Blechgröße und dem eigenen Geschmack an.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Äpfel vorbereiten: Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und nach Geschmack schälen. Anschließend grob reiben, damit sie gleichmäßig zwischen die beiden Teigplatten verteilt werden können.
2. Füllung würzen: Die geriebenen Äpfel je nach natürlicher Süße und eigenem Geschmack zuckern. Gemahlenen Zimt und Vanillezucker sowie nach Belieben Rosinen hinzufügen und die Füllung gründlich vermengen.
3. Teig zubereiten: Glattes und griffiges Mehl mit Backpulver, Zucker und einer Prise Salz vermengen. Fett, ganze Eier, Milch, Zitronenschale und den Saft einer halben Zitrone dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
4. Teilen und Ausrollen: Den fertigen Teig in zwei Hälften teilen. Jede Hälfte auf die Größe des verwendeten Backblechs ausrollen, sodass die Füllung sowohl unten als auch oben gut bedeckt ist.
5. Schichten der Schnitten: Die erste Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die vorbereitete Apfelfüllung gleichmäßig darauf verteilen und darauf achten, dass sie nicht nur in der Mitte liegt.
6. Abdecken und Ränder verschließen: Die Äpfel mit der zweiten Teigplatte bedecken. Die Ränder der beiden Teigplatten ringsum gut zusammendrücken, damit die Füllung beim Backen sicher eingeschlossen bleibt.
7. Backen: Die vorbereiteten Schnitten in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen geben und etwa 30 Minuten backen. Die Backzeit richtet sich nach der Bräunung der Oberfläche, die anzeigt, wann der Kuchen fertig ist.
8. Abkühlen lassen und vollenden: Die gebackenen Apfelschnitten abkühlen lassen. Erst danach leicht mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.
Äpfel schälen oder nicht?
Das Schälen der Äpfel ist in diesem Rezept optional. Wer eine feinere Füllung ohne Schalenstücke möchte, schält die Äpfel vor dem Reiben. Wenn die Schale nicht stört, kann sie dranbleiben und die Zubereitung geht noch schneller.
In beiden Fällen ist es wichtig, das Kerngehäuse zu entfernen und die Äpfel so zu reiben, dass sie sich in einer gleichmäßigen Schicht verteilen lassen. Die Zuckermenge passen wir dem Geschmack der Äpfel an, da manche Sorten von Natur aus süßer oder säuerlicher sind.
Wie werden die beiden Teigplatten richtig verschlossen?
Nach dem Abdecken der Füllung mit der oberen Teigplatte konzentrieren wir uns besonders auf die Ränder. Diese werden sorgfältig rundherum an den unteren Teig gedrückt. So bleibt die Füllung zwischen den Teigschichten eingeschlossen und die fertigen Schnitten lassen sich nach dem Abkühlen besser portionieren.
Woran erkennt man, dass die Schnitten fertig sind?
Die Grundbackzeit beträgt etwa 30 Minuten bei 180 °C, entscheidend ist jedoch die Farbe des Teigs. Während des Backens beobachten wir die Oberfläche und nehmen die Schnitten heraus, sobald sie goldbraun sind. Vor dem Bestäuben lassen wir sie abkühlen, damit sich der Puderzucker auf der warmen Oberfläche nicht unnötig auflöst.




















