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Luxuriöse Puddinggebäcke: Flaumiges Hefeteiggebäck mit zarter Vanillecreme

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Luxuriöse Puddinggebäcke auf einem Blech

Flaumiger Hefeteig, eine zarte Vanillecreme mit Butter und eine feine Schicht Puderzucker machen diese Puddinggebäcke zu einer perfekten Begleitung zum Kaffee oder als süßer Snack. Durch die geflochtene Form sehen sie außerdem besonders hübsch aus.

Dieses Rezept erfordert etwas Zeit zum Gehenlassen und Abkühlen, die Zubereitung selbst ist jedoch unkompliziert. Aus dem Teig formen wir dünne Rollen, drehen sie einfach ein und füllen sie nach dem Backen mit der abgekühlten Creme. Aus einer Portion entstehen etwa 18 Stück mit einer Länge von ca. 10 cm.

Was wir benötigen

Für den Hefeteig:

  • 1/4 l Milch,
  • 100 ml Öl,
  • 3 Eigelb,
  • 400 g Weizenmehl (Type 405),
  • 10 TL Zucker,
  • eine Prise Salz,
  • 20 g Hefe,
  • verquirltes Ei zum Bestreichen.

Für die Vanillecreme:

  • 3 Päckchen Vanillepuddingpulver,
  • 750 ml Milch,
  • 3 Päckchen Vanillezucker,
  • 5–6 TL Zucker,
  • 180 g Butter.

Zum Fertigstellen:

  • Puderzucker zum Bestäuben.

Im Originalrezept werden die exakten Mengen für das Bestreichen mit Ei und den Puderzucker nicht angegeben, daher passen wir sie der Anzahl der Puddinggebäcke an.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Vorteig zubereiten: Aus einem Teil der für den Teig vorgesehenen Milch, der Hefe und 2 TL des gesamten Zuckers einen Vorteig ansetzen. Diesen gehen lassen, bis die Hefe aktiviert ist und sich Schaum auf der Oberfläche bildet.

2. Teig herstellen: Mehl, restlichen Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Eigelbe, restliche Milch, Öl und den vorbereiteten Vorteig hinzufügen. Alles gründlich verkneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entsteht.

3. Erstes Gehenlassen: Den Teig etwa 1 Stunde gehen lassen. Dabei vor allem auf das Volumen achten – der Teig sollte sich etwa verdoppeln.

4. Pudding kochen: Während der Teig geht, aus 3 Päckchen Vanillepuddingpulver, 750 ml Milch, Vanillezucker und 5–6 TL Zucker einen dicken Pudding kochen. Den fertigen Pudding vollständig abkühlen lassen.

5. Creme vollenden: Den abgekühlten Pudding mit 180 g Butter zu einer glatten Vanillecreme aufschlagen. Die fertige Füllung im Kühlschrank aufbewahren, bis das Gebäck komplett ausgekühlt ist.

6. Puddinggebäcke formen: Aus dem gegangenen Teig fingerdicke Rollen (ca. 1 cm Durchmesser) formen. Diese in etwa 20 cm lange Stücke schneiden, jeweils in der Mitte falten und die beiden Stränge wie einen Bohrer miteinander verdrehen. Das Ende nach unten einschlagen.

7. Auf dem Blech gehen lassen: Die geformten Stücke auf ein Backblech legen und nochmals gehen lassen. Die genaue Dauer für das zweite Gehen ist im Originalrezept nicht angegeben, daher warten wir, bis das Gebäck sichtbar an Volumen zunimmt.

8. Bestreichen und Backen: Die aufgegangenen Stücke mit verquirltem Ei bestreichen. Bei 200 °C etwa 15 Minuten backen, bis sie gleichmäßig goldbraun sind.

Quelle: Andy Andýsek

9. Auskühlen und Füllen: Die gebackenen Puddinggebäcke vollständig auskühlen lassen, dann längs aufschneiden und mit der vorbereiteten Vanillecreme füllen. Zum Schluss leicht mit Puderzucker bestäuben. Aus einer Portion erhält man etwa 18 Stück mit einer Länge von ca. 10 cm.

Quelle: Andy Andýsek

So formt man Puddinggebäcke richtig

Die einzelnen Teigrollen sollten möglichst gleich dick und lang sein, damit das Gebäck gleichmäßig durchbackt. Nach dem Falten der Rolle in der Mitte werden die beiden Stränge ineinander verdreht, dabei aber nicht zu fest ziehen. Der Teig braucht beim zweiten Gehen Platz, um aufzugehen.

Das Ende jedes geflochtenen Stücks wird nach unten eingeschlagen. So bleibt das Puddinggebäck beim Gehen und Backen in Form und löst sich nicht auf.

Warum Pudding und Gebäck abkühlen lassen?

Die Butter wird erst in den abgekühlten Pudding eingerührt, damit eine glatte Creme entsteht. Die fertige Füllung kommt anschließend in den Kühlschrank, wo sie bis zum Füllen der Gebäcke bereitsteht.

Auch die Puddinggebäcke werden erst nach vollständigem Auskühlen aufgeschnitten. Warmes Hefegebäck ist weich und könnte beim Schneiden zusammengedrückt oder zerrissen werden, außerdem würde die Creme durch die Wärme schmelzen.

Tipp zum Schluss

Beim Backen vor allem auf die Farbe der Oberfläche achten. Nach etwa 15 Minuten sollten die Puddinggebäcke goldbraun sein, die genaue Backzeit kann je nach Ofen leicht variieren. Mit Puderzucker erst nach dem Füllen und kurz vor dem Servieren bestäuben.

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