
Knuspriger Blätterteig, ein saftiger Nussboden und eine zarte Buttercreme vereinen sich zu einem beeindruckenden Schichtdessert für Kaffee oder Tee. Die Schnitten verbinden goldene Teigplatten mit einer feinen Füllung und dem intensiven Geschmack gemahlener Nüsse.
Dieses Gebäck wird Schritt für Schritt zusammengesetzt, doch die einzelnen Komponenten sind unkompliziert. Man muss lediglich die Blätterteigplatten und den Nussboden separat backen, die Creme kochen und alles schichten. Nach dem Beschweren und Durchziehen im Kühlschrank verbinden sich die Schichten perfekt und die Schnitten lassen sich leichter schneiden.
Was wir brauchen
Für die Blätterteigplatten:
- 800 g Blätterteig oder 2 Platten.
Für den Nussboden:
- 4 Eier,
- 150 g Puderzucker,
- 40 g halbgriffiges Mehl,
- 3/4 Päckchen Backpulver,
- 80 g gemahlene Nüsse.
Für die Creme:
- 1/2 l Milch,
- 70 g glattes Mehl,
- 150 g Kristallzucker,
- 1 Vanillezucker,
- 250 g Butter.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Blätterteig vorbereiten: Den Blätterteig auf zwei gleich große Platten ausrollen. Falls bereits fertige Platten verwendet werden, diese an die Größe des Backblechs anpassen, damit sie beim späteren Schichten gut aufeinanderpassen.
2. Blätterteigplatten backen: Beide Platten bei 180 °C goldbraun backen. Anschließend abkühlen lassen, damit die Creme beim Auftragen nicht schmilzt und die Schichten ihre Konsistenz behalten.
3. Eier vorbereiten: Die Eier trennen. Eigelbe mit Puderzucker zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen, während aus dem Eiweiß ein fester Schnee geschlagen wird, der die Nussmasse locker macht.
4. Nussboden: Unter die Eigelbmasse das halbgriffige Mehl, Backpulver und die gemahlenen Nüsse mischen. Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben, damit möglichst viel Luft im Teig bleibt.
5. Nussboden backen: Die Nussmasse gleichmäßig auf ein Backblech streichen und bei 180 °C goldbraun backen. Die genaue Backzeit ist im Originalrezept nicht angegeben, daher auf Farbe und Zustand des Bodens achten. Nach dem Backen abkühlen lassen.
6. Cremebasis kochen: In einem Topf Milch mit glattem Mehl, Kristallzucker und Vanillezucker sorgfältig verrühren. Die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen, bis ein dicker Brei entsteht.
7. Creme fertigstellen: Den gekochten Brei vollständig abkühlen lassen. Dann mit der Butter zu einer glatten Creme aufschlagen. Das Abkühlen ist wichtig, da die Butter in zu warmer Masse schmelzen und die Creme nicht fest werden würde.
8. Schnitten schichten: Auf die erste gebackene Blätterteigplatte die Hälfte der Creme streichen. Den Nussboden darauflegen, mit der restlichen Creme bestreichen und alles mit der zweiten Blätterteigplatte abdecken.
9. Beschweren und durchziehen lassen: Das zusammengesetzte Gebäck gleichmäßig beschweren, damit sich alle Schichten gut verbinden. Anschließend in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen. Die genaue Kühlzeit ist im Originalrezept nicht angegeben.
10. Servieren: Vor dem Servieren die Oberfläche leicht mit Puderzucker bestäuben und das Gebäck in Schnitten schneiden. Gut gekühlt als festliches Dessert oder süße Begleitung zu Kaffee oder Tee servieren.
Wie gelingt eine glatte Creme
Milch, Mehl und beide Zuckersorten vor dem Erhitzen sorgfältig verrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Beim Kochen die Masse ständig beobachten und rühren, bis sie eindickt.
Die gekochte Cremebasis erst nach vollständigem Abkühlen mit der Butter vermengen. So entsteht eine glatte Creme, die sich leicht verstreichen lässt und zwischen den Schichten nicht herausläuft.
Warum sollte man die Schnitten beschweren und durchziehen lassen?
Das Beschweren hilft, die zarten Blätterteigplatten, die Creme und den Nussboden zu einem kompakten Gebäck zu verbinden. Während des Durchziehens im Kühlschrank wird die Creme fester und die Schichten stabilisieren sich, sodass sich das Dessert besser schneiden und servieren lässt.
Tipp zum Schluss
Die obere Blätterteigplatte ist sehr zart, deshalb die Schnitten vorsichtig mit einem scharfen Messer portionieren. Das Gebäck erst nach dem Kühlen und Beschweren schneiden, wenn die Schichten stabiler sind. Den Puderzucker erst kurz vor dem Servieren aufstreuen, damit er schön sichtbar bleibt.




















