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Hausgemachter Pariser Salat: Cremiger tschechischer Klassiker mit knackigen Gurken und Schinken

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Lukas Neudert
Er widmet sich seit langem dem Kochen und Backen und entdeckt ständig neue Geschmackskombinationen. Er teilt vor allem Rezepte, die jeder in einer normalen Küche zubereiten kann.
Hausgemachter Pariser Salat – cremiger tschechischer Klassiker mit knackigen Gurken und Schinken

Schinken, eingelegte Gurken, Erbsen und zwei Sorten Zwiebeln ergeben einen cremigen Salat mit angenehm knackiger Textur und ausgewogenem süß-säuerlichen Geschmack. Dieser hausgemachte Pariser Salat passt hervorragend zu frischem Baguette, Toast oder einer einfachen Scheibe Brot.

Die Zubereitung ist einfach: Die Zutaten werden nur klein geschnitten, vermischt, abgeschmeckt und mit Mayonnaise verbunden. Der Salat eignet sich als Snack, Brotaufstrich oder Beilage. Für eine leichtere Variante kann ein Teil der Mayonnaise durch Joghurt oder saure Sahne ersetzt werden.

Was wir brauchen

  • 200 g Schinken, in kleine Würfel geschnitten,
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt,
  • Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten,
  • 2 größere eingelegte Gurken, in kleine Würfel geschnitten,
  • 3 Teelöffel eingelegte Erbsen,
  • Salz nach Geschmack,
  • Pfeffer nach Geschmack,
  • eine Prise Zucker,
  • ein paar Tropfen Worcestersauce,
  • 1/2 Teelöffel Senf,
  • Mayonnaise nach Bedarf zum Binden.

Im Originalrezept werden die genaue Menge der Frühlingszwiebeln und der Mayonnaise nicht angegeben, daher passen wir sie dem gewünschten Geschmack und der Konsistenz des Salats an.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Vorbereitung von Schinken und Gemüse: Den Schinken und die eingelegten Gurken in kleine Würfel schneiden. Die kleine Zwiebel fein hacken und die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, damit sich alle Zutaten gleichmäßig im Salat verteilen.

2. Erbsen abtropfen lassen: Die eingelegten Erbsen aus dem Sud abgießen und kurz abtropfen lassen. Zu viel Flüssigkeit würde den Salat unnötig verwässern, deshalb nicht mit in die Schüssel geben.

3. Basis mischen: In eine größere Schüssel den geschnittenen Schinken, beide Zwiebelsorten, die eingelegten Gurken und die abgetropften Erbsen geben. Alles gründlich, aber vorsichtig vermengen, sodass eine gleichmäßige Basis entsteht.

4. Salat abschmecken: Salz und Pfeffer nach Geschmack, eine Prise Zucker, ein paar Tropfen Worcestersauce und einen halben Teelöffel Senf hinzufügen. Nochmals umrühren, damit die Gewürze alle Zutaten erreichen.

5. Mit Mayonnaise verbinden: Nach und nach Mayonnaise unterrühren, bis die gewünschte Cremigkeit und Konsistenz erreicht ist. Die Mayonnaise lieber portionsweise zugeben, damit der Salat cremig bleibt, aber die einzelnen Zutaten noch erkennbar sind.

6. Durchziehen lassen: Den fertigen Salat abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Während des Kühlens verbinden sich die Aromen und der Salat erhält seinen typischen hausgemachten Geschmack. Am besten schmeckt er nach 2–3 Stunden Ziehzeit.

7. Servieren: Den gekühlten Pariser Salat vor dem Servieren noch einmal umrühren und gegebenenfalls mit Salz oder Pfeffer abschmecken. Er wird mit frischem Baguette, Toast oder Brot serviert, eignet sich aber auch als Füllung für Sandwiches.

Wie man den Pariser Salat einfach abwandeln kann

Für eine leichtere Variante kann ein Teil der Mayonnaise durch Joghurt oder saure Sahne ersetzt werden. Ein paar Tropfen Zitronensaft verleihen dem Salat eine frische Säure, während fein gewürfelte frische Paprika eine weitere knackige Komponente hinzufügen.

Eine feinere Textur erhält man durch die Verwendung von hochwertigem Schinken mit höherem Fleischanteil. Wer den Salat saftiger und geschmacksintensiver mag, kann nach Belieben auch einige Löffel Gurkenflüssigkeit hinzufügen.

Wie man Konsistenz und Geschmack anpasst

Ist der Salat zu flüssig, kann man mehr Schinken oder eingelegte Gurken hinzufügen. Laut Originalrezept kann auch ein Löffel Joghurt mit einer Prise Stärke untergemischt werden. Die Mayonnaise sollte daher schrittweise zugegeben und die Konsistenz stets überprüft werden.

Ein zu salziger Geschmack lässt sich mit etwas Zucker oder durch die Zugabe von mehr Erbsen oder Gurken ausgleichen. Nach jeder Anpassung den Salat gut umrühren und erneut abschmecken.

Aufbewahrung und Vorbereitung im Voraus

Der Salat kann problemlos einen Tag im Voraus zubereitet werden. Im Kühlschrank hält er sich 2–3 Tage und schmeckt nach 2–3 Stunden Kühlung am besten. Er sollte abgedeckt aufbewahrt und außerhalb des Kühlschranks nur so lange wie nötig serviert werden.

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