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Wiener Schnitte mit Mascarpone: Frische Orangenschichten und Schokoladenglasur

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Wiener Schnitte mit cremigem Mascarpone und Orangenpudding – ein elegantes Dessert

Ein zarter Biskuit, frischer Orangenpudding, luftige Mascarponecreme, saftige Löffelbiskuits und eine glänzende Schicht Zartbitterschokolade machen diese elegante Wiener Schnitte zum Highlight für festliche Anlässe oder gemütliche Nachmittage mit der Familie.

Dieses Schichtdessert sieht beeindruckend aus, ist aber überraschend einfach zuzubereiten. Die einzelnen Komponenten werden nacheinander vorbereitet, abgekühlt und dann aufeinandergeschichtet. Die Menge an Rum kann nach Geschmack angepasst werden. Die fertige Schnitte sollte über Nacht im Kühlschrank ruhen, damit sie eine schöne, feste Konsistenz bekommt.

Was wir brauchen

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl (Type 405),
  • 250 g feiner Kristallzucker,
  • ½ Päckchen Backpulver,
  • 200 ml Milch,
  • 200 ml Öl,
  • 1 Päckchen Vanillezucker,
  • 4 Eier.

Für den Orangenpudding:

  • 1 Liter 100% Orangensaft,
  • 110 g feiner Kristallzucker,
  • 90 g Mais- oder Kartoffelstärke.

Für die Mascarponecreme:

  • 2 Becher Mascarpone,
  • 2 Becher Schlagsahne (33%),
  • Zucker nach Geschmack,
  • 2 Päckchen Sahnesteif.

Für das Fertigstellen:

  • Löffelbiskuits,
  • Orangensaft zum Tränken,
  • Rum nach Geschmack,
  • Zartbitterschokolade,
  • etwas Fett, z.B. Margarine.

Im Originalrezept sind die genauen Mengen für das Fertigstellen nicht angegeben, daher passen wir sie der Blechgröße und dem eigenen Geschmack an.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Backblech vorbereiten: Ein Backblech (40 × 31 cm) mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen, damit er bereit ist, wenn der Teig fertig ist.

2. Eiermasse aufschlagen: Die Eier mit Kristallzucker und Vanillezucker zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen. Sorgfältiges Aufschlagen sorgt für eine feine Basis, in die anschließend die übrigen Zutaten eingearbeitet werden.

3. Teig fertigstellen: Öl, Milch, Mehl und Backpulver zur Eiermasse geben. Alles gründlich verrühren, bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entsteht, und gleichmäßig auf das vorbereitete Blech gießen.

4. Boden backen: Den Teig bei 180 °C etwa 20 Minuten backen. Der fertige Boden sollte durchgebacken und goldgelb sein. Nach dem Backen vollständig abkühlen lassen, bevor die nächste Schicht darauf kommt.

5. Orangenpudding zubereiten: In einem Topf Orangensaft, Kristallzucker und Mais- oder Kartoffelstärke verrühren. Unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt und ein glatter Orangenpudding entsteht.

6. Puddingschicht auftragen: Den fertigen Orangenpudding auf den abgekühlten Boden gießen und gleichmäßig verstreichen. Diese Schicht vollständig abkühlen lassen, damit sich beim Auftragen der Mascarponecreme die beiden Füllungen nicht vermischen.

7. Mascarponecreme zubereiten: Die Schlagsahne mit Sahnesteif und Zucker nach Geschmack steif schlagen. Dann Mascarpone hinzufügen und weiterschlagen, bis eine glatte, luftige Creme entsteht.

8. Creme schichten: Die Mascarponecreme gleichmäßig auf den vollständig abgekühlten Orangenpudding streichen. Entweder einfach verstreichen oder mit einem Spritzbeutel dekorativ auftragen.

9. Löffelbiskuits hinzufügen: Orangensaft mit Rum nach Geschmack mischen. Die Löffelbiskuits nur kurz in diese Mischung tauchen und dann auf der Mascarponecreme verteilen.

10. Schokoladenglasur und Durchziehen: Zartbitterschokolade mit etwas Fett (z.B. Margarine) schmelzen und über die Schnitte gießen. Das Dessert in den Kühlschrank stellen und mindestens über Nacht fest werden lassen, damit die Schichten stabil bleiben und die Aromen sich verbinden.

Warum die einzelnen Schichten abkühlen müssen

Der Boden muss vor dem Auftragen des Orangenpuddings abgekühlt sein, und auch die Puddingschicht sollte vollständig ausgekühlt sein, bevor die Mascarponecreme daraufkommt. So bleiben die einzelnen Schichten klar voneinander getrennt und die feine Creme schmilzt nicht auf einem warmen Untergrund.

Wie man mit getränkten Löffelbiskuits arbeitet

Die Löffelbiskuits werden nur kurz in die Orangensaft-Rum-Mischung getaucht. So nehmen sie das Aroma und die Saftigkeit auf, zerfallen aber beim Schichten nicht. Das Verhältnis von Saft und Rum ist im Originalrezept nicht festgelegt und kann nach Geschmack angepasst werden.

Tipp zum Schluss

Die fertige Schnitte sollte mindestens über Nacht im Kühlschrank ruhen. Das Durchziehen ist wichtig, damit die Schokoladenglasur fest wird und sich die Orangen-, Rum- und Schokoladenaromen voll entfalten. Das Ergebnis ist ein elegantes Schichtdessert mit zartem Boden, frischer Füllung und cremigem Mascarpone.

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